Markus Horntrich
Die auf Sensorik und Automatisierungstechnik spezialisierte Technologieunternehmen Augusta Technologie AG hat die engültigen Ergebnisse für das Jahr 2009 vorgelegt. Trotz der schwierigen Lage insbesondere im ersten Halbjahr konnte der Konzern ein deutlich postives Ergebnis erwirtschaften und blickt optimistisch auf 2010.
Die Münchener Augusta Technologie AG setzte 2010 106,5 Millionen Euro um, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 16 Prozent entspricht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) reduzierte sich erwartungsgemäß auf 10,2 Millionen Euro, nach 18,8 Millionen Euro im Vorjahr.
Durch den Verkauf der Logistiktochter DLoG GmbH war eine Anpassung des Buchwertes in Höhe von 1,5 Millionen Euro nötig, so dass das EBIT nach der Wertberichtigung bei 8,7 Millionen Euro lag. Die Liquiditätssituation war zum Bilanzstichtag weiterhin stabil. Trotz Dividendenauszahlung von 9,1 Millionen Euro lagen die liquiden Mittel zum 31. Dezember bei 21,0 Millionen Euro (Vorjahr: 21,9 Millionen Euro).
30 Cent Dividende
Augusta bleibt bei seiner Politik, 30 Prozent des Gewinns als Dividende auszuschütten. Wie zu erwarten war, schütten die Münchener 0,30 Euro je Aktie aus, was sogar etwas mehr als den in Aussicht gestellten 30 Prozent entspricht. Die Prognose für das laufende Jahr können der folgenden Tabelle entnommen werden:
| Prognosekorridor vor Verkauf der DLoG in Millionen Euro |
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2009 |
2010e |
| Umsatz |
106,5 |
111-119 |
| EBITDA |
13,4 |
14-17 |
| EBIT vor Wertanpassung DLoG |
10,2 |
11-14 |
| EBIT nach Wertanpassung DLoG |
8,7 |
11-15 |
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| Prognosekorridor nach Verkauf der DLoG in Millionen Euro |
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2009 |
2010e |
| Umsatz |
93,5 |
95-105 |
| EBITDA |
12 |
12-16 |
| EBIT |
9,3 |
10-13 |
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Bei Schwäche kaufen
Die Zahlen lagen im Rahmen der Erwartungen, so dass sie nach der guten Kursentwicklung in den letzten Wochen keine frischen Impulse geben konnten. Es ist davon auszugehen, dass Augusta im laufenden Jahr mit Hilfe von Akquisitionen die beiden Geschäftsbereiche stärken wird. Das dürfte neue Fantasie in den Wert bringen. Bei Schwäche kaufen! Der Stopp sollte bei 8,50 Euro platziert werden.