Jochen Kauper
Die Buy-and-Build-Strategie trägt Früchte. Augusta verzeichnete erneut hohe Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Für das Gesamtjahr bleibt der Vorstand optimistisch. Die Aktie hat Potenzial.

Amnon Harman glänzt eher mit Taten als mit Worten. Der Vorstandschef von Augusta gibt sich bei Interviews gewohnt zurückhaltend. Harman will nicht zu viel versprechen. Dafür das Unternehmen ein ums andere Mal die Erwartungen der Analysten übertreffen. So geschehen mit den Zahlen für die ersten neun Monate.
Hohe Bruttmarge
Augusta steuerte wieder einmal auf ein Rekordergebnis zu. Bereits nach neuen Monaten verzeichnet das Unternehmen Umsätze in Höhe von 75,8 Millionen Euro. Ein Plus von 39,3 Prozent. Das EBIT steig auf 9,78 Millionen Euro - ein Plus von 41,7 Prozent. Die Bruttomarge beträgt weiterhin gute 13 Prozent. „Durch Akquisitionen stellen wir bei Umsatz und Ergebnis überdurchschnittliches Wachstum sicher - nicht nur im Geschäftsjahr 2011", so der Vorstand von Augusta.
Prognose für 2011 steht
Kein Wunder, dass die Vorstandschaft von Augusta optimistisch in die Zukunft blickt. Die gute Geschäftsentwicklung und die letzten Übernahmen haben Harman und Co veranlasst, trotz der unsicheren Situation an den Kapitalmärkten an der zuletzt erhöhten Prognose festzuhalten. Erwartet wird ein Umsatz im Jahr 2011 zwischen 153 Millionen und 163 Millionen Euro. Beim EBITDA will Augusta rund 30 Millionen Euro stemmen. Der Akquisitionshunger der Augusta-Vorstandschaft dürfte noch nicht gestillt sein. Durchaus möglich, dass es im laufe des Jahres noch das ein oder andere Geschäft über die Bühne geht.

Aktie mit Potenzial
Andreas Wolf von Warburg Research hält auf einer Kaufempfehlung für Augusta fest. Sein Kursziel lautet 24,00 Euro. Auch DER AKTIONÄR bleibt bei seiner positiven Einschätzung für die Augusta-Aktie. Erstes Kursziel: 20,00 Euro.