Florian Söllner
Diese Aktie dürfte im Fahrwasser der Großen nach oben durchziehen.
Diese Aktie dürfte im Fahrwasser der Großen nach oben durchziehen.
Gelingt der Aktie von PVA Tepla (WKN 746 100) der wichtige Sprung über die 5-Euro-Marke und damit der Sprung auf ein neues 52-Wochen-Hoch? Es sieht danach aus. Denn der Anbieter von Kristallzucht-Anlagen profitiert von einem Großauftrag eines chinesischen Solarherstellers.
Die Aktien der Solarmaschinenbauer Roth & Rau und Centrotherm kamen zuletzt richtig ins Laufen. Beide Papiere eroberten eindrucksvoll neue Jahreshochstände. Früher oder später dürfte auch der Nachzügler PVA Tepla in Schwung kommen.
Heiß begehrt
PVA-Tepla-Maschinen können Kristalle züchten. Zwar keine Diamanten, doch auch das damit produzierte Solarsilizium ist derzeit wieder heiß begehrt. Erst im Dezember hatte der Maschinenbauer einen Auftrag zur Lieferung von rund 50 Kristallzuchtanlagen erhalten. "Der Kunde ist einer der bedeutendsten Solarmodul-Hersteller Chinas für den weltweiten Photovoltaik-Markt. Beide Unternehmen planen eine langjährige Kooperation", teilte PVA mit. Es dürfte sich um ein Auftragsvolumen im unteren zweistelligen Millionenbereich handeln.
Solarmarkt erholt sich
Der jüngste Auftrag signalisiert die Trendwende beim Anfang 2009 noch rückläufigen Auftragseingang. Da neben dem wieder florierenden deutschen Absatzmarkt nun neue, große Solarmärkte wie USA, China oder Indien entstehen, erwarten Analysten die nächsten Jahre hinweg Wachstumsraten von 50 Prozent per anno. Die-PVA Tepla-Aktie dürfte von diesem Trend direkt profitieren. Zumal das Papier im Peer-Group-Vergleich mit anderen Solar-Equipment-Herstellern immer noch günstig bewertet ist.
Vor Kaufsignal
Auch die Charttechnik spricht für PVA Tepla. Spätestens wenn die Aktie die 5-Euro-Marke überwindet, ist der Weg nach oben frei. Da die Aktie auch aus fundamentaler Sicht Nachholpotenzial hat - das 2010er-KGV liegt bei moderaten 16 - sollten sich spekulative Anleger unter fünf Euro positionieren.