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Asien-Aufträge für Solar-Top-Pick Centrotherm

Florian Söllner

Der Solarmaschinenbauer Centrotherm hat neue Aufträge erhalten. Insbesondere asiatische Solarhersteller investieren weiterhin stark. Auch die anstehenden Zahlen dürften für Impulse sorgen.

Es müssen nicht immer gleich neue Maschinen sein. Centrotherm verdient auch an der Verbesserung bereits installierter Produkte. Wie der Solarmaschinenbauer am Donnerstag mitteilte, werden aktuell drei Produktionslinien eines taiwanesischen Kunden mit einem Upgrade-Paket nachgerüstet. Außerdem stehe man in Asien mit namhaften Kunden in fortgeschrittenen Vertragsverhandlungen. Vorstand Peter Fath sagte: "Mit unseren Upgrade-Paketen können Bestands- und Neukunden noch effizienter produzieren. Davon profitiert nicht zuletzt der Stromkunde." Durch die Verbesserung der Maschinen sollen der Zellwirkungsgrad auf bis zu 18,5 Prozent steigen und die Modulkosten um drei Prozent gesenkt werden.

Bereits im Juli hatten die Analysten von Nomura Centrotherm als einen der Top-Picks im Solarsektor bezeichnet. Auch Goldman Sachs sieht weiterhin Potenzial für den Solarmaschinenbauer und ein Kursziel von 43 Euro. Denn Equipment-Anbieter wie Centrotherm würden von dem Kapazitätsausbau in Asien sowie Upgrades auf modernere Maschinen profitieren.

Impulse durch Zahlen

DER AKTIONÄR halt an seiner Kaufempfehlung fest. Charttechnisch gefällt die Überwindung der 30-Euro-Marke. Auch positiv: Gerade schneidet die 38- die 90-Tage-Linie. Neue Impulse dürfte die Bekanntgabe der Zahlen am 12. August mit sich bringen.

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