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Apple: Einigung im iPad-Streit, Aktie im Aufwind

Alfred Maydorn

Apple hat sich mit Proview im iPad-Markenrechtsstreit geeinigt. Gegen eine Zahlung von 60 Millionen Dollar erhält Apple die chinesischen Namensrechte. Damit darf Apple auch weiterhin seine Tablets in China verkaufen. An der Börse sollte diese Nachricht gut ankommen und den Kurs der Aktie beflügeln.

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Der Streit ist beendet: Apple und Proview haben sich bei der Nutzung der iPad-Marke in China geeinigt. Die Regelung sieht vor, dass Apple 60 Millionen US-Dollar an Proview zahlt. Apple hat das Geld bereits überwiesen. Die staatliche chinesische Verwaltung für Industrie und Handel in Peking hat im Gegenzug das Unternehmen unterrichtet, dass der Markenname auf Apple übertragen werde.

Viel Geld gespart

Damit endet ein monatelanger Markenstreit. Zwischenzeitlich hatten einige chinesische Händler sogar schon die iPads aus ihren Regalen genommen, weil die taiwanesische Firma Proview die Namensrechte für sich beanspruchte. Sie hatte gegen Apple geklagt und rund 1,6 Milliarden Dollar gefordert. Jetzt haben sich beide Parteien auf einen Vergleich geeinigt.

Zukunftsmarkt China

60 Millionen Dollar sind für Apple ein leicht zu verschmerzender Betrag. Das Unternehmen sitzt auf einer Liquidität von fast 100 Milliarden Dollar. Insofern dürften auch die Reaktion der Aktie auf den Verglich eher positiv ausfallen. In Deutschland legt das Papier 1,3 Prozent auf 464 Euro zu.

Apple hat im vergangenen Jahr über vier Millionen iPads in China verkauft, die einen Gesamtwert von rund 1,5 Milliarden Dollar haben. In diesem Jahr wird sich diese Zahl vermutlich deutlich erhöhen. China entwickelt sich zu einem der wichtigsten Absatzmärkte von Apple.

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