Apple: 5 Millionen iPhone 5 sind nicht genug – Aktie im Sinkflug
Am ersten Wochenende hat Apple fünf Millionen neue iPhone 5 verkauft. Klingt gut, ist es aber nicht. Die meisten Experten hatten mit deutlich mehr gerechnet. Die Reaktion an der Börse ist unmissverständlich: Die Apple-Aktie gibt zum Handelsauftakt in New York um gut zwei Prozent auf 686 Dollar nach.
Lange Schlangen vor den Läden - das iPhone 5 ist heiß begehrt. Aber offensichtlich nicht begehrt genug, um die hohe Erwartungshaltung vieler Analysten und Anleger zu erfüllen. Fünf Millionen Geräte hat Apple über das erste Wochenende abgesetzt. Nicht schlecht, aber die meisten Experten hatten mit deutlich mehr gerechnet.
Schlechter als „Worst-Case"
Analyst Gene Munster von Piper Jaffray war mehr als enttäuscht. Er hatte erwartet, dass Apple am ersten Wochenende zwischen sechs und zehn Millionen iPhone 5 verkaufen kann. Dabei waren sechs Millionen für ihn das „Worst-Case-Szenario". Dieses wurde jetzt sogar noch unterschritten.
Das iPhone 5 sollte den Erfolg seines Vorgängermodells deutlich toppen. Jetzt wurden die Verkaufszahlen des iPhone 4S von vier Millionen Geräten am ersten Verkaufswochenende nur leicht übertroffen.
Nur Gewinnmitnahmen?
Die Analysten sind enttäuscht, die Anleger schmeißen ihre Aktien auf den Markt. Zum Handelsbeginn rutscht die Apple-Aktie um 15 Dollar oder 2,1 Prozent ab. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass das Papier allein seit der Vorstellung des iPhone 5 um rund 40 Dollar zugelegt hat, insofern sind Gewinnmitnahmen nicht ungewöhnlich.
DER AKTIONÄR rät weiterhin zum Kauf der Apple-Aktie und erwartet gute Absatzzahlen des iPhone 5. Vor allem in China, dem wichtigsten Markt der Welt, bieten sich gute Perspektiven.
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