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Allianz: „Rückkehr zur D-Mark wäre verantwortungslos“

Thorsten Küfner

Allianz-Chef Michael Diekmann warnt vor Gedankenspielen zur Wiedereinführung der D-Mark. Er verweist auf die dramatischen Folgen für die deutsche Volkswirtschaft. Berechnungen von Experten zufolge könnte das Bruttoinlandsprodukt in den darauffolgenden Jahren um bis zu einem Viertel einbrechen.

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Immer mehr Deutsche fordern derzeit eine Rückkehr zur D-Mark. Allianz-Chef Michael Diekmann hat nun klar Stellung bezogen und erklärt: „Eine Rückkehr zur D-Mark wäre verantwortungslos." Im Gespräch mit der Welt am Sonntag betonte Diekmann: „Wir haben die Rückkehr zur D-Mark ökonomisch durchgerechnet. In diesem Szenario würde Deutschland in eine tiefe Depression abrutschen, das Bruttoinlandsprodukt würde eine Zeit lang mit zweistelligen Raten schrumpfen, am Ende könnten über vier bis fünf Jahre 25 Prozent des BIP verloren sein." Den aktuellen Zustand hält aber auch er natürlich nicht für tragbar, er fordert daher eine Vertiefung der Europäischen Union: „Aus meiner Sicht spricht alles für eine stärkere politische Union. Das wird nur mit mehr gemeinsamer Haftung und Finanzierung gehen."

Sehr günstig bewertet

Indes hält DER AKTIONÄR an seiner Einschätzung zur Allianz-Aktie fest: Die Anteile des Münchner Versicherungsriesen bleiben wegen der aktuell niedrigen Bewertung mit einem 2013er-KGV von 6 und einer Dividendenrendite von knapp sechs Prozent für mutige Anleger ein Kauf. Das Kursziel lautet 100,00 Euro, der Stopp sollte bei 66,00 Euro belassen werden.

Mehr zu den anderen 29-DAX-Aktien, darunter etwa die Gewinnschätzungen für das kommende Jahr und die aktuellen Einschätzungen, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe 29/12. Hier als ePaper erhältlich.

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