Alles im Lack - Dürr erhöht die Jahresprognose
Der Maschinenbauer Dürr hat heute Nachmittag den Ausblick für das Geschäftsjahr 2012 deutlich erhöht. Die Nachfrage aus der Automobilindustrie sei bis dato besser als erwartet ausgefallen. Die Aktie steht kurz vor einem neuen Allzeithoch.
Laut Ad-hoc-Mitteilung will Dürr den Umsatz gegenüber dem Vorjahr nun um 20 Prozent auf etwa 2,3 Milliarden Euro steigern. Bislang hatte der Konzern einen Wert von mindestens 2,0 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Die Prognose für den Auftragseingang wurde von mindestens 2,0 auf 2,5 Milliarden Euro angehoben.
Höhere Margen
Nicht nur die Umsätze, auch die Gewinne sollen steigen. Die EBIT-Marge wird im Bereich von 6,5 bis 7,0 Prozent erwartet. Ursprünglich hatte das Management eine Marge zwischen 5,5 und 6,0 Prozent erwartet. Dürr schränkt allerdings ein, dass die neue Prognose unter der Annahme getroffen wurde, "dass sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht stärker verschlechtern werden."

1a-Unternehmen
Dürr unterstreicht mit der Prognoseanhebung seine Ausnahmestellung. Leider wurde der Turbo-Optionsschein mit der WKN CK7 E65, den DER AKTIONÄR in seinem Derivate-Musterdepot führte, im Zuge der jüngsten Korrektur ausgestoppt. Mittlerweile notiert das Zertifikat 66 Prozent höher. Dürr ist weiterhin ein Kauf, ein technisches Kaufsignal gibt es bei Kursen oberhalb von 50,15 Euro.
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