All for One Midmarket: Aktienrückkauf treibt Tipp des Tages
Mitte September hatte DER AKTIONÄR die Aktie von All for One Midmarket als Tipp des Tages vorgestellt. Seitdem hat der Kurs des SAP-Komplettdienstleisters rund 50 Prozent an Wert zugelegt. Den jüngsten Kursimpuls hat die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms ausgelöst. Wie geht es weiter?
Der Vorstand der All for One Midmarket AG hat beschlossen, in der Zeit vom 2. November bis zum 1. Februar 2010 bis zu 250.000 eigene Aktien über die Börse zurückzukaufen. Mit 226.582 eigenen Aktien hält die Gesellschaft bereits rund vier Prozent des Grundkapitals. Großaktionär bei der Gesellschaft bleibt die österreichische Beko Holding, die 58 Prozent der Anteile hält.
Steigende Kurse
"Der Rückkauf erfolgt auf Grundlage der durch die Hauptversammlung vom 19. Mai erteilten Ermächtigung", heißt es aus der Firmenzentrale. Auf Nachfrage erklärte IR-Sprecher Dirk Sonntag, dass die zurückgekauften Aktien "nicht für eine Akquisition eingesetzt werden". Es gebe derzeit keinen spruchreifen Verwendungszweck. Vielmehr habe der Vorstand einen Kauf auf aktuellem Niveau als durchaus lohnenswert erachtet. Soll heißen: Der Vorstand rechnet künftig mit steigenden Kursen.
Kursziel erhöht
Großen Anteil daran dürfte die gute fundamentale Entwicklung haben. DER AKTIONÄR hatte bereits erklärt, dass die Gesellschaft nach dem Umbau in 2008 als SAP-Komplettdienstleister gut aufgestellt ist. Erste Indikationen für das laufende Rumpfgeschäftsjahr (1. Januar - 30. September 2009) dürfte es bei der Präsentation auf dem Eigenkapitalforum in Frankfurt am kommenden Montag geben. Seit der Vorstellung als Tipp des Tages hat der Kurs rund 50 Prozent an Wert zugelegt. DER AKTIONÄR erhöht das Kursziel für die Aktie auf 5,00 Euro. Der Stoppkurs sollte 2,60 Euro nachgezogen werden.
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