Aixtron: Hoffen und Bangen vor den Zahlen
Der LED-Anlagenbauer Aixtron wird am Donnerstag seine Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2011 präsentieren. Zuvor haben LED-Player wie Cree, Veeco Instruments und zuletzt auch Rubicon Technology gepatzt. Was ist von Aixtron zu erwarten?
Vor den Zahlen am Donnerstag halten sich die Anleger bei Aixtron vornehm zurück. Zuletzt hatte die Aktie mit deutlichen Ausschlägen auf sich aufmerksam gemacht. Kein Wunder: So haben neben Cree und Veeco Instruments auch Rubicon Technology mit schwachen Zahlen enttäuscht.
Auch bei Aixtron lief es 2011 nicht sonderlich gut. Jetzt kommt es darauf an, dass der Konzern die eigenen heruntergeschraubten Jahresziele erreicht hat. Aixtron rechnet mit einem Umsatz zwischen 600 und 650 Millionen Euro und einer EBIT-Marge von 25 bis 30 Prozent. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern wird bei maximal 195 Millionen Euro gesehen.
Rückgang erwartet
Analysten rechnen im Schnitt damit, dass Aixtron 2011 einen Umsatzrückgang um gut ein Fünftel auf 603 Millionen Euro und einen EBIT-Einbruch um über 40 Prozent auf 157 Millionen Euro erlitten hat. Unter dem Strich dürfte der Gewinn um über 40 Prozent auf 111 Millionen Euro gefallen sein.
Eine Überraschung ist dies freilich nicht, nachdem Vorstandschef Paul Hyland die Ziele für Umsatz und Gewinn im vergangenen Herbst deutlich zurückgeschraubt hatte. Von besonderer Bedeutung dürfte am Donnerstag deshalb auch der Ausblick sein. Analysten rechnen damit, dass die LED-Technologie kurz vor ihrem Durchbruch im Massenmarkt steht. Neben dem Einsatz in der Industrie und im Automobilbau finden LEDs auch zunehmend Einsatz als Ersatz für herkömmliche Glühbirnen und Energiesparlampen.

Stop-Loss beachten
Aus charttechnischer Sicht ist es entscheidend, dass die Aixtron-Aktie die Unterstützung bei 12,70 Euro verteidigt. Dies dürfte maßgeblich davon abhängen, wie die Zahlen am Donnerstag ausfallen. Anleger bleiben am Ball, sollten aber den Stop-Loss bei zehn Euro beachten.
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