Aixtron: Analysten raten zum Kauf, aber...
Aixtron meldet Ende Juli seine Q2-Zahlen und die Analysten der Commerzbank sind sich sicher: Viel Neues wird es kaum geben. Dass die Experten die Aktie dennoch auf ihrer Kaufliste belassen, verwundert nicht.
Die Aktie des führenden Herstellers von MOCVD-Anlagen verliert zum Wochenauftakt leicht auf 11,36 Euro (minus 0,4 Prozent). Das Handelsvolumen in dem Papier ist erneut schwach, ein Zeichen, dass das LED-Thema die Investoren derzeit nicht besonders interessiert. Behält Thomas Becker recht, dürfte sich das über den Sommer kaum ändern.
Nur keine Eurphorie
Der Analyst der Commerzbank empfiehlt Anlegern zwar den Zukauf bei Aixtron, hält das Potenzial für die Aktie jedoch für begrenzt. In seiner jüngsten Studie beträgt das Kursziel 13 Euro (Abstand zum KZ: 14,4 Prozent).
Die Einschätzung Beckers resultiert aus der Annahme, dass das Geschäft im zweiten Quartal wenig dynamisch verlaufen ist. Was die zweite Jahreshälfte betrifft, dürfte das Management dennoch verhalten optimistisch bleiben.

Die Commerzbank rechnet für Q2 mit einem sequenziellen Plus beim Auftragseingang von 28 Prozent auf 38 Millionen Euro. Der Umsatz wird bei 45 Millionen Euro gesehen. Insgesamt geht Becker davon aus, dass Aixtron für die Periode ein EBIT von minus 14,2 Millionen Euro ausweist, was gegenüber dem ersten Quartal einer leichten Verbesserung um vier Millionen Euro entspricht.
Angesichts des Geschäftsverlaufs in der ersten Jahreshälfte, könnten sich die Aussagen des Aixtron-Managements, der Konzern wolle 2012 profitabel bleiben, als zu optimistisch erwiesen, glaubt der Analyst.
Aixtron veröffentlicht seine Geschäftszahlen am 26. Juli.
DER AKTIONÄR bleibt bei seiner Einschätzung für Aixtron, wonach die Aktie ein exzellentes langfristiges Potenzial besitzt.
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