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Air Berlin schießt nach oben

Steffen Eidam

Die Aktie von Air Berlin legt zum Wochenauftakt in der Spitze mehr als zehn Prozent zu, nachdem die Analysten der Deutschen Bank ihr Votum deutlich revidiert hatten.

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Mit einem Plus von rund acht Prozent zählt die Aktie von Air Berlin zu den Top-Gewinnern am deutschen Aktienmarkt. Kurstreiber Nummer 1 war eine Kaufempfehlung der Deutschen Bank. Wie sollen sich Anleger nun verhalten?

Paukenschlag durch Analysten

Die Analysten der Deutschen Bank haben in ihrer jüngsten Einschätzung die Aktie von Air Berlin überraschend von „Verkaufen" auf „Kaufen" hochgestuft. Die Anhebung gleich um mehrere Stufen kommt am Markt gut an. Vorbörslich lag das Papier um knapp elf Prozent im Plus. Im frühen Handel steht immerhin noch ein Plus von acht Prozent zu Buche.

Auslastung steigt leicht

Bei den jüngsten Verkehrszahlen für Januar konnte die defizitäre Airline leichte Fortschritte verzeichnen. So zog die Auslastung im Jahresvergleich um einen Prozentpunkt auf 83,1 Prozent an. Im Januar 2013 hat Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft insgesamt annähernd 1,76 Millionen Fluggäste an Bord begrüßt. Die  Streichung unrentabler Strecken sowie die optimierten Frequenzanpassungen ließen die Zahl der im Januar angebotenen Sitzplatzkilometer um 9,9 Prozent auf 3.449,5 Millionen sinken.

Nicht hinterherspringen

Trotz des steilen Kursanstiegs ist die Aktie von Air Berlin zumindest kurzfristig kein Kauf. Das Eigenkapital der Airline ist nahezu aufgebraucht, im operativen Geschäft gibt es zahlreiche Probleme. Derzeit dreht die Gesellschaft weiter an der Kostenschraube: neben unrentablen Verbindungen stehen mehrere Standorte auf dem Prüfstand. Zudem ist das charttechnische Potenzial zunächst bis auf etwas 2,07 Euro begrenzt.

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