Die Fluggesellschaft Air Berlin hat im seit Monaten schwelenden Tarifkonflikt einen Durchbruch erzielt. Ein angedrohter Pilotenstreik ist somit vom Tisch. Die Airline kann sich nun mit voller Kraft der weiteren Umstrukturierung widmen.
Lange Zeit verhandelten Piloten und das Management von Air Berlin über einen neuen Tarif. Nach zähem Ringen hat man in der vergangenen Nacht einen Durchbruch erzielt, mit dem beide Seiten gut leben können. Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft wird sich nun mit voller Kraft den angestrebten Umbaumaßnahmen im Zuge des Beitritts zum Flugbündnis Oneworld widmen.
Einigung im Tarifstreit
Im Tarifkonflikt bei Air Berlin gibt es eine Einigung, somit ist ein kürzlich angedrohter Pilotenstreik vom Tisch. Mit dem neuen Manteltarifvertrag soll eine schrittweise Angleichung "wesentlicher Arbeitsbedingungen" der Air Berlin-Piloten an das Niveau der Tochtergesellschaft LTU bis 2013 erfolgen. In den wesentlichen Streitpunkten - der Anzahl von freien Tagen, der Flexibilisierung bei der Vergabe der monatlichen freien Tage sowie die Angleichung des Urlaubsanspruchs und der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall - haben beide Seiten eine Lösung gefunden. Außerdem konnten bei Air Berlin und LTU 'optimierte Modelle' zur Dienstplangestaltung und der Vergabe von Bereitschaftsdiensten vereinbart werden. Darüber hinaus wurde festgelegt, dass die Cockpit-Besatzung auf Langstreckenflügen zum Sommerflugplan 2011 um einen Piloten verstärkt wird.
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