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Air-Berlin-Aktie bald ein Penny-Stock?

Thorsten Küfner

Die Aktie der defizitären Fluglinie Air Berlin hat ihren Sinkflug zuletzt weiter fortgesetzt und weitere Allzeittiefs markiert. Doch der Kursrutsch dürfte noch weiter gehen, glaubt man zumindest den Analysten der Credit Suisse, die das Kursziel bei weniger als einem Euro sehen.

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Die Schweizer Bank Credit Suisse hat die Aktie von Air Berlin erneut näher unter die Lupe genommen und kommt zu einem für die defizitäre Fluglinie sehr negativen Urteil: Analyst Neil Glynn stuft den SDAX-Titel weiterhin mit "Underperform" ein. Noch schlimmer: Das Kursziel wurde von 1,85 auf gerade einmal 0,88 Euro gesenkt. Glynn betonte, dass den Berlinern auch mit Etihad an Bord noch ein weiter Weg des Schuldenabbaus bevorsteht. Aufgrund robuster Preise zu Beginn des Jahres, zuletzt gesunkener Treibstoffkosten, positiver Währungseffekte sowie Kostensenkungen halbierte der Experte seine Verlustschätzung für das laufende Jahr. Glynn bleibt allerdings weiterhin vorsichtig gestimmt.

Finger weg!

Air Berlin wird wohl auf absehbare Zeit weiterhin tiefrote Zahlen schreiben und verfügt zudem über eine sehr schwache Bilanz. Anleger sollten deshalb nach wie vor die Finger von der Aktie lassen. Mutige können auch weiterhin mit dem empfohlenen Turbo-Put von HSBC Trinkaus (WKN TB6 X29) auf der Short-Seite investiert bleiben. Der Schein ist derzeit jedoch nur noch mit einem Hebel von 1,0 ausgestattet. Die Knock-out-Schwelle liegt bei 2,88 Euro.

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