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Air-Berlin-Aktie: Der nächste Schritt zum Pennystock?

Michael Herrmann

Air Berlin ist heute einmal mehr Schlusslicht des SDAX. Neu vorgestellte Angebote kommen bei den Anlegern offenbar nicht gut an. Zeitweise ist die Aktie der hochdefizitären Fluggesellschaft sogar auf 1,50 Euro gefallen. Damit nimmt sie Kurs auf das Allzeit-Tief.

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Air Berlin schreibt tiefrote Zahlen. Um das zu ändern, sollen Geschäftsreisende zukünftig bevorzugte Sitzplätze, Mahlzeiten und Zusatzgepäck über Amadeus Reisebüros sowie die Website von Air Berlin sowie weitere Kanälen buchen können. Neu ist auch die Verbindung zwischen Berlin und Warschau. Die beiden Hauptstädte will Air Berlin ab März 2013 per Direktverbindung anfliegen.

Im Sinkflug

Die Anleger interessieren sich wenig für die neuen Angebote. Im heutigen Handel notierte die Aktie zeitweise bei nur noch 1,50 Euro, und damit bis zu fünf Prozent niedriger als am Vortag. Damit hat sie, wie vom AKTIONÄR vor rund zwei Wochen angekündigt, Kurs auf das Allzeit-Tief von 1,47 Euro genommen. Zu Recht, denn an der schwierigen Situation hat sich seither nichts gebessert.

Kursziel 0,95 Euro

Das AKTIONÄR-Kursziel für Air Berlin lautet weiterhin 0,95 Euro. Anleger setzen deshalb unverändert mit Turbo-Put der HSBC mit der WKN TB6X29, der seit der Empfehlung in Ausgabe 38 bereits rund 20 Prozent im Plus ist, auf fallende Kurse bei der zweitgrößten deutschen Airline.

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