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Air Berlin: Nun soll „Turbine 2013“ zünden

Steffen Eidam

Der Druck auf die angeschlagene Fluggesellschaft Air Berlin ist auch nach dem Einstieg der reichen Etihad sehr hoch. Führt ein zusätzliches Sparprogramm nun die Wende herbei?

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Air Berlin ist weiter auf der Suche nach neuen Sparpotenzialen. Mit Hilfe des kurzfristig angesetzten Programms „Turbine 2013" soll der Weg in die schwarzen Zahlen verkürzt werden. DER AKTIONÄR bleibt skeptisch.

Druck nimmt zu

Der neue starke Partner Etihad legt offensichtlich die Daumenschrauben bei Air Berlin an. Das erzwungene Allianz mit der Air France ist nur ein Beispiel dafür, wie sich Etihad-Chef James Hogan in das operative Geschäft der zweitgrößten deutschen Airline einmischt. Nun sollen die Sparpotenziale erweitert werden. Derzeit prüft die Airline erneut ihre Strukturen und Prozesse. Neben einem neuen Spargrogramm  "Turbine 2013" wurde mit dem Großaktionär ein Synergieprogramm verabschiedet. "Unsere bisherigen Anstrengungen reichen alleine nicht aus, um die Ziele 2013 zu erreichen", lässt dann auch Air-Berlin-Lenker Hartmut Mehdorn in einer Pressemitteilung. Details zur Maßnahme wurden bislang nicht veröffentlicht.

Turbulenzen halten an

Von einer Erholung ist bei Air Berlin nach wie vor nichts zu sehen. Im Gegenteil: ein sich eintrübendes wirtschaftliches Umfeld sorgt für zusätzlichen Druck auf Air Berlin. Hohe Kerosinpreise sowie die Luftverkehrssteuer lassen Air Berlin auch im Jahr 2012 in der Verlustzone schweben. Anleger suchen ihre Chancen daher auf der Shortseite. Das AKTIONÄR-Kursziel für Air Berlin lautet weiterhin 0,95 Euro.

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