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Air Berlin: Neues Rekordtief

Thorsten Küfner

Der Kursrutsch bei Air Berlin geht weiter. Mittlerweile hat die Aktie der angeschlagenen Fluglinie ein weiteres Allzeittief markiert. Ist nun für Anleger der richtige Zeitpunkt gekommen, um auf eine Trendwende zu setzen?

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Die Aktie von Air Berlin sinkt und sinkt. Mittlerweile haben die Anteile der defizitären Fluggesellschaft wieder einmal ein neues Rekordtief markiert. Konzernchef Hartmut Mehdorn hat nun angekündigt, dass zukünftig an vielen Ecken gespart werden soll. So erklärte er im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: „Säfte, Kaffee und Kekse für Meetings gibt es nicht mehr, Dienstreisen wurden auf ein Minimum reduziert." Die Existenz der Airline sieht Mehdorn nicht gefährdet.

„Verkauf steht nicht zur Debatte"

Mehdorn widersprach im Interview zudem die Meldungen, wonach die Existenz der nach der Lufthansa zweitgrößten Fluglinie Deutschlands gefährdet sei, und betonte: „Ein Verkauf steht nicht zur Debatte, wir stehen auch keineswegs am Abgrund." Der ehemalige Bahnchef erklärte außerdem: „So schnell kriegt man eine Airline mit 35 Millionen Passagieren und 165 Flugzeugen nicht klein."

Finger weg!

Die Sparmaßnahmen von Air Berlin sind zweifellos sinnvoll, dürften aber längst nicht reichen, um auf Jahressicht den Turnaround zu schaffen. Die Fluglinie wird wohl auf absehbare Zeit weiterhin tiefrote Zahlen schreiben und verfügt zudem über eine sehr schwache Bilanz. Anleger sollten deshalb nach wie vor die Finger von dem SDAX-Titel lassen. Sehr mutige können die Aktie auch weiterhin shorten, beispielsweise mit dem Turbo-Put von HSBC Trinkaus mit der WKN TB6 X29. Der Schein ist derzeit mit einem Hebel von 1,2 und einer Knock-out-Schwelle bei 2,88 Euro ausgestattet.

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