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Air Berlin: Keine rückläufigen Buchungen!

Thorsten Küfner

Die angeschlagene Fluglinie Air Berlin hat mitgeteilt, dass es im Zuge der sich weiter verzögernden Eröffnung des neuen Berliner Flughafens bislang noch zu keinen rückläufigen Buchungen gekommen ist. Anleger sollten bei dem SDAX-Titel allerdings weiterhin vorsichtig bleiben.

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Die Farce um die Eröffnung des neuen Berliner Flughafens Schönefeld hat Air Berlin zwar bereits schon Nerven gekostet und dürfte in den kommenden Wochen und Monaten wohl auch noch zu zahlreichen zusätzlichen Kosten führen, aber zumindest verzeichnet die Fluglinie bislang offenbar noch keine rückläufigen Buchungen. Der Konzern hofft nun auf längere Öffnungszeiten des Airports Tegel. Zudem bietet die defizitäre Fluglinie ab Juli ihren Kunden einen neuen Billigtarif an.

NordLB senkt den Daumen

Indes hat die NordLB ihre Verkaufsempfehlung für die Aktie von Air Berlin bestätigt. Das Kursziel wurde von 2,10 auf nur noch 1,64 Euro gesenkt. Zwar schnitt der Konzern im ersten Quartal besser ab als erwartet, Anlass zur Euphorie gäbe es allerdings nicht, zudem belaste die verschobene Eröffnung des neuen Flughafens. Lichtblicke bleiben die Oneworld-Partnerschaft und der Einstieg von Etihad. Etwas positiver gestimmt ist die Commerzbank. Sie bekräftigte ihre Einstufung für die Air-Berlin-Titel mit „Halten". Das Kursziel lautet weiterhin 2,00 Euro.

Finger weg!

Air Berlin hat große Probleme und dürfte wohl noch über Monate - wenn nicht Jahre hinweg - noch tiefrote Zahlen schreiben. Die Bilanz ist weiterhin besorgniserregend. Anleger sollten von der Aktie der angeschlagenen Fluglinie daher die Finger lassen, zumal der Abwärtstrend des Kurses weiterhin intakt ist. Mutige Anleger können sogar die SDAX-Titel shorten.

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