Air Berlin: Die nächste Hiobsbotschaft
Als hätte Air Berlin nicht ohnehin bereits mit zahlreichen schwerwiegenden Problemen zu kämpfen. Nun verschiebt sich auch noch der Start des neuen Berliner Flughafens. Konzernchef Hartmut Mehdorn rechnet dadurch mit erheblichen Mehrkosten für die angeschlagene Fluglinie.
Air Berlin musste gestern eine weitere schlechte Nachrichten hinnehmen: Die Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg wird womöglich um mehrere Monate verschobne werden. Grund hierfür sind Mängel beim Brandschutz. Vor allem für Air Berlin ist die Verschiebung ein großes Problem. Konzernchef Hartmut Mehdorn rechnet bereits mit unkalkulierbaren Mehrkosten, die das Ergebnis der ohnehin schon defizitären Fluglinie noch weiter in die roten Zahlen ziehen dürften, wodurch sich das geringe Eigenkapitalpolster weiter verkleinern wird.

Finger weg - oder shorten
Air Berlin hat große Probleme und dürfte wohl noch über Monate - wenn nicht Jahre hinweg - noch tiefrote Zahlen schreiben. Anleger sollten von der Aktie der angeschlagenen Fluglinie daher die Finger lassen. Mutige Anleger können sogar die SDAX-Titel shorten. Warum sich das lohnen könnte und welcher Schein sich hierzu empfiehlt, erfahren Sie im aktuellen Heft 20/12 des AKTIIONÄR, hier als ePaper erhältlich.
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