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Air Berlin: Aktie erneut unter Beschuss

Thorsten Küfner

Die Aktie vom Air Berlin gerät im heutigen Handel erneut stark unter Druck und verliert deutlich. Sollten Anleger jetzt bei den Anteilen von Deutschlands zweitgrößter Fluglinien zugreifen oder die Finger von den SDAX-Titeln lassen?

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Die Verschiebung der Eröffnung des neuen Flughafens Berlin Brandenburg hat die Aktie von Air Berlin bereits deutlich belastet (siehe unter: Air Berlin: Die nächste Hiobsbotschaft). Nun könnte Air Berlin dazu gezwungen sein, den kompletten Sommerflugplan noch am alten Flughafen Tegel abzuwickeln. Für die angeschlagene Airline wäre dies wohl mit erheblichen Mehrkosten verbunden. Die Aktie gerät auch heute wieder stark unter Beschuss. Das Chartbild trübt sich weiter ein und auch die Deutsche Bank sieht schwarz.

Kursziel 1,40 Euro

So hat die Deutsche-Bank-Analyst Michael Kuhn das Kursziel für Air Berlin vor Zahlen zum ersten Quartal (Termin hierfür ist der 15. Mai) von 1,50 auf 1,40 Euro gesenkt. Er rät weiterhin dazu, die Aktie zu verkaufen. Das Unternehmen dürfte seinen Schätzungen zufolge ein Umsatzplus von drei Prozent ausweisen. Auch das operative Ergebnis dürfte sich etwas verbessert haben, aber immer noch weit im roten Bereich liegen. Angesichts der weiterhin hohen Verschuldung des Konzerns hält Kuhn die Aktie nicht für attraktiv.

Der Sinkflug geht weiter

DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung weiterhin fest: Air Berlin hat große Probleme und dürfte wohl noch über Monate - wenn nicht Jahre hinweg - noch tiefrote Zahlen schreiben. Anleger sollten von der Aktie der angeschlagenen Fluglinie daher die Finger lassen. Mutige Anleger können sogar die SDAX-Titel shorten. Warum sich das lohnen könnte und welcher Schein sich hierzu empfiehlt, erfahren Sie im aktuellen Heft 20/12 des AKTIIONÄR, hier als ePaper erhältlich.

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