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ADVA: Die letzte Bastion fällt

Martin Weiß

Die ADVA-Aktie hat am Freitag die horizontale Unterstützung bei 4,57 Euro nach unten durchbrochen und damit ein Verkaufssignal geliefert. Am Montag setzt sich der Abstieg fort, wenngleich sich der TecDAX-Titel am Nachmittag schon wieder deutlich vom Tagestief gelöst hat.

Die angedeutete Erholung Mitte Mai bis auf 5,07 Euro hat sich erledigt - seither tendiert die ADVA-Aktie schwächer. Starke Tage bedeuten lediglich, dass der Titel nicht weiter an Wert verliert. Nach dem erfolgten Bruch des horizontalen Widerstands verschlechtert sich das Chartbild weiter.

Ohne Rückendeckung

Vom Bruch der 5er-Marke Anfang Mai hat sich ADVA nicht mehr erholt. Wie lange sich der Abstieg fortsetzt, ist kaum abzusehen. Kleinere Unterstützungen finden sich bei 4,34 Euro und 4,10 Euro. Halt könnte  schließlich die Marke bei 3,60 Euro bieten.

Analysten sind skeptisch

Von den Analysten ist derzeit keine Hilfe zu erwarten. Vielmehr hat zuletzt Hauck & Aufhäuser mit einem "Verkaufen" und Kurziel 4,30 Euro Anfang Juni für zusätzlichen Verkaufsdruck gesorgt. Die WestLB ist mit "Reduzieren" und 5,18 Euro kaum optimistischer für ADVA eingestellt, wenngleich die entsprechende Studie schon sieben Wochen zurückliegt.

Die fundamentale Bewertung scheint die Skeptiker zu bestätigen. Das KGV auf Basis der für 2011 erwarteten Gewinne beträgt 28.

Spekualtion nicht aufgegangen

Die Spekualtion des AKTIONÄRs auf eine Erholung über die Marke von 5,20 Euro ist nicht aufgegangen. In der Anbetracht der fundamentalen Bewertung und der schwachen charttechnischen Verfassung drängt sich ein Investment nicht auf.

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