Adidas: Probleme bei Reebok? Barclays hebt Kursziel an!
Die Adidas-Aktie steht am Montagmorgen leicht unter Druck. Angeblich sind die Probleme bei der US-Tochter Reebok immer noch nicht gelöst. Auf der anderen Seite sorgt ein positiver Analystenkommentar für gute Stimmung.
Vor Börsenbeginn am Montag muss die Adidas-Aktie Kursverluste hinnehmen. Ein Händler begründet dies mit dem Umbau an der Spitze der schwächelnden US-Tochter Reebok. Barclays hebt indes das Kursziel für den Sportartikelhersteller um sechs Euro an.
Neuer Spartenchef
Die Entwicklung der Marke Reebok übernimmt laut einem Unternehmenssprecher künftig Marketingchef Matt O'Toole, der direkt an Adidas-Vorstand Erich Stamminger berichtet. Dem Händler zufolge könnte das die Sorgen verstärken, dass die Trendwende bei Reebok nicht wie geplant verläuft.
Neue Studie
Den Kurs stützen dürfte indes eine Barclays-Studie, in der die Experten ihr Kursziel um sechs auf 74 Euro anhoben - knapp 15 Prozent über dem jüngsten Xetra-Schluss. Analyst Julian Easthope gehe positiv in den Investorentag Ende der Woche und hält sogar eine Erhöhung der "Route 15"-Ziele für möglich.

Besser als Puma
Mit dem Gesamtmarkt dürfte Adidas am Montag zunächst einmal leichter tendieren. Grundsätzlich bleibt DER AKTIONÄR bei seiner Meinung, dass Adidas den Konkurrenten Puma outperformen sollte. Dies dürften auch die nächsten Quartalsergebnisse bestätigen. Das passende Produkt führt DER AKTIONÄR in seinem Derivate-Depot.
mit Material von dpa-AFX
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