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Adidas, Hugo Boss und Co im Burberry-Schock

Michael Herrmann

Aktien der Hersteller von Marken und Luxusgütern haben sich in den vergangenen Monaten und Jahren extrem stark entwickelt. Heute allerdings belegen sie reihenweise die hinteren Plätze. Hintergrund ist eine Gewinnwarnung des britischen Luxusgüterkonzerns Burberry. Droht der Branche jetzt größeres Unheil?

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Ob Adidas, Hugo Boss, Puma oder der französische Luxusgüterkonzern LVMH. Sie alle leiden heute unter einer Gewinnwarnung des britischen Luxusgüterkonzerns Burberry. Burberrys Aktie ist sogar um mehr als 18 Prozent eingebrochen. Zuvor hatten die Briten geäußert, dass der bereinigte Vorsteuergewinn im Ende März auslaufenden Geschäftsjahr wohl nur das niedrige Ende der Analystenprognosen erreichen werde.

Vorbote für andere Luxuskonzerne

Erst im Juli hatte Burberry bereits vor einer Abkühlung beim Umsatzwachstum gewarnt und die Erwartungen enttäuscht. Einige Marktbeobachter sind der Ansicht, dass Burberry nicht alleine von einer Eintrübung der Geschäfte betroffen ist, sondern vielmehr der erste ist, der offen darüber redet. "Burberry sieht sich vor allem von einer Abschwächung im Luxussegment belastet und das drückt auch auf die Stimmung für Boss", zitiert die Nachrichtenagentur dpa einen Börsianer.

Marke statt Luxus

Sollte sich die allgemeine Stimmung am Luxusgütermarkt eintrüben, wäre dies für Hugo Boss, LVMH und Richemont tatsächlich eine schlechte Nachricht. Adidas ist davon allerdings wenig betroffen. Der Sportartikelhersteller ist zwar ein Marken-, aber kein Luxusgüterkonzern. Insofern sind die heutigen Kursverluste unangebracht. Adidas bleibt daher ein Kauf mit Kursziel 72 Euro.

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