Simon Bardt
Joel Greenblatts "Little Book That Beats the Market" hat Anleger, Leser und Fachpresse in den USA gleichermaßen begeistert. Für die Financial Times war es sogar das beste Buch des Jahres. Niemand fasst die Vorzüge des Value Investings so einfach und spannend zusammen wie der ehemalige Hedgefonds-Manager.
"Vermutlich werden sich die Fondsmanager und Superhelden der Wall Street schon bald mit einem kleinen Buch in der Hand ins Bett kuscheln. Der niedliche Titel des Schmökers: The Little Book That Beats the Market." Mit diesen Worten kommentierte das Wall Street Journal, die Bibel der US-Börsianer, im November 2005 den voraussichtlichen Erfolg einer Neuerscheinung auf dem US-Buchmarkt: "The Little Book That Beats the Market".
Es ist der zweite Börsenratgeber aus der Feder von Joel Greenblatt, einem ehemaligen Hedgefondsmanager. Sein Erstlingswerk "You Can Be a Stock Market Genius" avancierte bereits 1997 in der Hedgefondsszene zur Kultlektüre. David Einhorn, Manager eines sehr erfolgreichen Hedgefonds bezeichnete es als "bei weitem das wertvollste, das ich je gelesen habe".
Value-Investing eindlich einnmal kinderleicht erklärt
Das "Little Book" erscheint in Deutschland unter dem Titel "Die Börsen-Zauberformel". Greenblatts Zielgruppe ist diesmal aber nicht seine Kollegenschaft. Stattdessen wollte er einen Ratgeber zum Thema Börse verfassen, den auch seine Kinder problemlos verstehen können. Entsprechend einfach und auch amüsant ist das Buch zu lesen. Zunächst erklärt er anhand einfacher Beispiele die Grundlagen des Investierens. Dann stellt er eine "Magic Formula" vor, und zeigt seinen Lesern, wie man mit ihrer Hilfe aus der Vielzahl börsennotierter Unternehmen die "Besten" herausfiltert.
Geht es nach dem Wall Street Journal, verdient sich Greenblatt sowohl in puncto Verständlichkeit als auch in puncto Nutzwert Bestnoten: "Sie [die Kinder] haben Glück. Sein bald erscheinendes "Little Book" ist einer der besten und verständlichsten Ratgeber zum Thema Value Investing, die es gibt." Auch die Financial Times war angetan. Ihr Kommentar war knapp, aber schmeichelhaft: Buch des Jahres.
Und wie lautet nun die Zauberformel?
Hinter der "Zauberformel", verbirgt sich ein einfaches Prinzip: Kaufe die erfolgreichsten Unternehmen so günstig wie möglich ein. Sie setzt verschiedene Kennzahlen zueinander in Beziehung und ermittelt so Ranglisten der "besten" Aktien. Der Autor belegt, dass Portfolios so ausgewählter Papiere in der Vergangenheit den Markt langfristig stets geschlagen hätten. Er stellt dabei nur eine Bedingung: Man muss an die Formel glauben und die Strategie auch eine gewisse Zeit durchhalten.
Was dann alles möglich ist, wo man im Internet die nötigen Daten findet und wie man die Formel im eigenen Depot umsetzt, vermittelt Greenblatt in seinem Buch - sehr viel Grundlagenwissen zum Thema Börse gibt es gratis dazu.
Alle weiteren Informationen zum Buch "Die Börsen-Zauberformel" und eine kostenlose Leseprobe finden Sie hier.
Eine Rezension von Sebastian Grebe