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A.S. Création: Starke Zahlen, vorsichtige Prognose

Markus Bußler

Der Tapetenhersteller A.S. Création befindet sich weiter auf Erfolgskurs: Der Konzern konnte im ersten Halbjahr den Umsatz um zwei Prozent auf 93,8 Millionen Euro steigern. Dank einer auf 50,0 Prozent verbesserten Rohertragsmarge gelang es dem Unternehmen, das Ergebnis vor Steuern um 24,1 Prozent auf 7,0 Millionen Euro zu steigern.

Den Jahresüberschuss konnte der Konzern ebenfalls deutlich um 20,7 Prozent auf 4,8 Millionen Euro steigern. Dabei gelang dem Konzern auch im Bereich Dekorationsstoffe der Turnaround. Stand hier im Vorjahreszeitraum noch ein Minus von 0,2 Millionen Euro zu Buche, wies A.S. Création beim Vorsteuerergebnis ein Plus von 0,1 Millionen Euro aus.

Rohstoffpreise bremsen

Etwas vorsichtiger präsentiert sich der Vorstand bei der Prognose für das Gesamtjahr. Die steigenden Rohstoffpreise sollten die Marge belasten. Dazu gesellt sich noch ein preisaggressives Wettbewerbsumfeld. Der Vorstand rechnet dennoch damit, sowohl Umsatz als auch Ergebnis im Gesamtjahr steigern zu können. Bei Jahresüberschuss rechnet A.S. Création mit einem Wert zwischen 8,5 und 9,5 Millionen Euro nach 7,5 Millionen im vergangenen Jahr. Der Umsatz soll von 181,3 auf 185 bis 190 Millionen Euro klettern.

Mit den vorgelegten Zahlen kann A.S. Création überzeugen. Der Konzern befindet sich nach wie vor auf Wachstumskurs. Der überproportionale Ergebnisanstieg zeigt, dass der Konzern seine Kosten im Griff hat. Auch die Übernahme bei der Übernahme von zwei französischen Tapetengroßhändlern dürften sich erste Synergieeffekte zeigen. Nachdem der Konzern das vom AKTIONÄR taxierte Kursziel von 27,20 Euro mittlerweile klar übertroffen hat, rät DER AKTIONÄR Anlegern dazu, investiert zu bleiben. Derzeit spricht vieles für eine Fortsetzung der Rallye. Das neue Kursziel liegt bei 37,00 Euro.

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