3D Systems: Kaufgelegenheit
Starke Nerven sind eine Sache, das was gestern bei der Aktie von 3D Systems abgelaufen ist, eine andere. Zunächst hat der Aktiensplit im Verhältnis 3:2 die Aktie optisch günstiger gemacht. Dann sorgten die Zahlen für einen immensen Abgabedruck bei der Aktie. Doch es gibt auch gute Meldungen.
Während die Märkte gestern in Amerika mit Blick auf die Wahl in Italien deutlich in die Knie gegangen sind, hat die Aktie des 3D-Druckerspezialisten zumindest einen Teil ihrer Verluste wieder aufgeholt. Die weiße Kerze im US-Chart macht durchaus Mut, dass das Schlimmste überstanden sein könnte.
Umsatz unter den Erwartungen
Der Auslöser für den Sell-Off ist dabei auf den ersten Blick nicht ganz klar. Immerhin lag der Gewinn je Aktie im vierten Quartal mit 39 Cent über den Markterwartungen. Doch der Umsatz lag mit 101,6 Millionen Dollar hinter den Erwartungen von 103,9 Millionen Dollar. Und schon kamen wieder Zweifel auf, dass die Verkäufe von 3D-Druckern vor allem im privaten Bereich schlechter laufen, als von Optimisten erwartet. Gleichzeitig gab 3D Systems auch den Ausblick für das laufende Jahr bekannt. Das Unternehmen rechnet mit einem Gewinn je Aktie zwischen 1,00 und 1,15 Dollar. Der Umsatz soll auf 440 bis 485 Millionen Dollar wachsen. Auch hier hatten Optimisten ein rasanteres Wachstum erwartet.

Skeptiker haben die Aktie von 3D Systems bereits mit Aktien aus der Internetblase verglichen. Doch DER AKTIONÄR ist hier, wie bereits mehrfach erwähnt, anderer Ansicht. Das Unternehmen ist bereits heute profitabel. Die meisten Internetaktien sind niemals auch nur in die Nähe der Gewinnzone gerückt. Zudem traut DER AKTIONÄR der Technologie des 3D-Drucks einen Siegszug nicht nur in der industriellen Produktion, sondern auch in den privaten Haushalten zu. Zwar mangelt es vor allem im privaten Bereich noch an ernsthaften Anwendungen, doch das sollte sich in den kommenden Monaten ändern. Mutige Anleger nutzen den Rücksetzer zum Kauf.
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