Infineon
- Stefan Limmer - Redakteur

Zu konservativ: Infineon vor Anhebung der Prognose

Die Infineon-Aktie führt am Mittwoch die Gewinnerliste im DAX an. Damit dürfte die Konsolidierung der vergangenen Tage beendet sein. Der Titel profitiert zudem von starken Zahlen des Prozessorenherstellers Intel und einem positiven Analystenkommentar.

Der Umsatz von Intel stieg im zweiten Quartal um acht Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar (10,2 Milliarden Euro). Der Gewinn verbesserte sich sogar um 40 Prozent auf unter dem Strich 2,8 Milliarden Dollar. Wie auch Infineon profitiert auch Intel von Boom der Smartphones und Tablets.

Kursziel angehoben

Analyst Lee Simpson hat das „Buy“-Rating für Infineon bestätigt und das Kursziel von 10 auf 10,40 Euro angehoben. Simpson sieht laut einer Branchenstudie vom Mittwoch zunehmende Kursrisiken für die europäischen Halbleiteraktien. Die Papiere von Infineon und ASML dürften allerdings in Richtung seiner Kursziele weiter steigen. Infineon sollte im dritten Geschäftsquartal die Erwartungen abermals übertroffen haben und die Unternehmensziele leicht anheben.

Das erwarten die Analysten

Am 30 Juli veröffentlicht Infineon die Eckdaten für das dritte Geschäftsquartal 2014. Experten rechnen mit einem Umsatzanstieg um 0,1 Milliarden auf 1,1 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Anteilsschein dürfte von 0,072 auf 0,119 Euro klettern. Für das vierte Quartal gehen die Finanzprofis mit einem Umsatz von 1,2 Milliarden Euro und einem Ergebnis in Höhe von 0,13 Euro je Aktie aus.

Dabeibleiben

Durch das Kursplus am Mittwoch wurde der drohende Rutsch unter die Aufwärtstrendlinie abgewendet. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Infineon über das alte Jahreshoch bei 9,46 Euro steigt und damit ein neues Kaufsignal auslöst. Auch DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf steigende Kurse.

(Mit Material von dpa-AFX)

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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