BMW
- Werner Sperber - Redakteur

Zertifikat Top Investment Grade und BMW im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Das Zertifikatejournal stellt ein starkes Papier vor allem und auch für schwache Börsenphasen vor. Die Wirtschaftswoche steigt bei BMW ein.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten des Zertifikatejournals verweisen darauf, dass sich der Top Investment Grade Total Return des Index-Anbieters Solactive vor allem in Schwächephasen an den Börsen besser entwickelt hat als der Gesamtmarkt. Deshalb sollten Anleger das endlos laufende Zertifikat (WKN VT2 812) von Vontobel auf den Solactive Top Investment Grade TR kaufen, denn die Einstufungen der Ratingagenturen haben sich in der jüngeren Vergangenheit als richtig herausgestellt. In dem Index sind ausschließlich Aktien von Unternehmen, deren Kreditwürdigkeit von der Ratingagentur Standard & Poor's mindestens mit "AA+" eingeschätzt wird und einen Börsenwert von mehr als einer Milliarde Dollar aufweisen. Insgesamt erfüllen nur zehn Konzerne weltweit diese Voraussetzungen, sieben davon stammen aus den USA. Der hohe US-Anteil sorgt für zusätzliche Risiken und Chancen, da das Zertifikat nicht währungsgesichert ist.

Die Wirtschaftswoche: BMW bleibt Basis-Investment

Der Geschäftsverlauf der Bayerischen Motoren Werke (BMW) ist überraschend robust - vor allem im Vergleich zum Konkurrenten Daimler. Die Zahlen für das dritte Quartal sind stark und auch im langfristigen Vergleich zeigt BMW Stärke. In den Krisenjahren 2008 und 2009 kam es zwar zu leichten Rücksetzern, doch der langfristige Trend zeigt stabil nach oben. Dabei hat der Konzern die Profitabilität dauerhaft ausgebaut. Zudem hat BMW genügend Eigenkapital und Substanz, um beispielsweise Elektroautos zu entwickeln und zu bauen, welche ab dem nächsten Jahr verkauft werden sollen oder um in Brasilien ein Werk zu bauen, welches ab dem Jahr 2014 produzieren soll. Brasiliens Wirtschaft wächst um jährlich sechs Prozent und gehört zu den wichtigen Zukunftsmärkten. In der Volksrepublik China verkauft BMW 18 Prozent aller Fahrzeuge. Das Absatzwachstum dort dürfte dieses Jahr mehr als 30 Prozent betragen. Auch in Russland und Indien sollten die prozentualen Wachstumsraten zweistellig sein. In den USA und Japan ist ein Nachhol-Effekt zu bemerken. Insgesamt dürfte BMW in diesem Jahr fast 1,8 Millionen Fahrzeuge verkaufen. Der Vorstand erwartet bis zum Jahr 2016 einen Absatz von zwei Millionen Einheiten. Damit wird die Aktie für die Experten der Wirtschaftswoche zum Basis-Investment, zumal das Absatzziel auch früher erreicht werden kann. Der Stoppkurs sollte bei 48,90 Euro gesetzt werden.    

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Jonas Lerch | 1 Kommentar

BMW: Das war knapp!

Der Worst Case für den Münchner Autobauer konnte scheinbar in aller letzter Sekunde verhindert werden. Deutsche Händler sind wohl bereit, die neuen BMW-Verträge zu unterzeichnen. An der Börse sorgt die Einigung für wenig Impulse – die BMW-Aktie bleibt schwach. Warum? mehr