Zalando
- Werner Sperber - Redakteur

Zalando: Mutige hoffen auf die Korrektur

Die Fachleute der Platow Börse reden über das Wetter im ersten Quartal des laufenden Jahres. Sie erinnern an den milden Januar und den kalten März. Dieses Klima war schlecht sowohl für die Mode-Filialgeschäfte als auch die Mode-Internethandelsfirmen wie Zalando. Die Kunden kauften die Kleidung nur mit hohen Preisnachlässen. Dabei stieg die Zahl derjenigen, die mindestens einmal pro Jahr bei Zalando bestellen auf 18,4 Millionen. Das Unternehmen erhöhte den Umsatz im Jahresvergleich um fast 24 Prozent auf 796 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sank jedoch um mehr als 30 Prozent auf 20,2 Millionen Euro. Der Vorstand ist dennoch zuversichtlich. Mit dem neue Logistikzentrum in Lahr liege das Unternehmen im Zeitplan, immer mehr namhafte Modefirmen werden zu Partnern und die Übernahme des Software-Unternehmens Tradebyte soll helfen, die Warenbestände der Partner besser an die Handelskanäle anzuschließen. Weil das Management den Umsatz erhöhen möchte, dürften auch künftig die Gewinnspannen darunter leiden. Mutige Anleger sollten dennoch und trotz eines hohen KGV von 61 für dieses Jahr auf eine schnelle Kurskorrektur wetten und den Stoppkurs bei 21,10 Euro setzen.

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