Xing
- Jonas Groß - Volontär

Xing-Aktie beendet Talfahrt – Wachstum und Sonderdividende in Sicht

Zuletzt mussten Xing-Aktionäre starke Nerven beweisen. Seit Anfang Oktober gab der Titel nach einer fulminanten Rallye im ersten Jahreshalbjahr deutlich nach. Nun scheint das Papier einen Boden gefunden zu haben. Die Stimmung der Anleger hellt sich deutlich auf, was sich in einem verbesserten Chartbild wiederspiegelt.

Der Blick geht nach oben

Infolge des Abverkaufs fiel die Aktie bis auf 163 Euro und markierte ein Dreimonatstief. Der Titel testete die 200-Tage-Linie, drehte jedoch genau auf Höhe der Signallinie. Seitdem geht der Weg klar nach oben. Kleinere Widerstände wurden überwunden. Als nächstes steht die Marke bei 186 Euro im Fokus. Sollte die Hürde überwunden werden, wäre der Weg bis zum Allzeithoch bei 199,07 Euro frei.

Bessere Profitabilität

Die amerikanische Großbank Goldman Sachs rechnet mit einer positiven Entwicklung für Xing. Analyst Carl Hazeley bestätigte sein Kursziel bei 185 Euro und rät weiterhin zum Halten. Das Online-Karrierenetzwerk dürfte weiter wachsen und die Profitabilität steigern. Der größte Schub sollte vom Geschäft mit Unternehmen kommen, insbesondere durch die Online-Personalsuche „Talent Manager", so der Experte. Hazeley rechnet zudem mit Sonderdividenden.

 

Kaufen!

Xing befindet sich im Wachstumsmodus. Die Umsätze legten im letzten Quartal deutlich zu, die Mitgliedszahlen sind auf einem Rekordniveau. DER AKTIONÄR sieht noch ein Potenzial von knapp 30 Prozent. Anleger bauen ihre Positionen aus.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Florian Söllner | 0 Kommentare

Xing/Linkedin: Portal boomt - Aktie k.o.?

Die Älteren erinnern sich: Eine schnöde Stellenanzeige reichte und Dutzende Menschen standen am nächsten Tag mit der Bewerbungsmappe unter dem Arm vor dem Firmentor Schlange. Heute ist es umgekehrt: Die Unternehmen müssen um knapper werdende Bewerber buhlen. „Talente sind gefragt und zunehmend in … mehr