Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Wohin mit dem Geld: Einlagenzins EZB bei -0,4 Prozent vs. Dividendenrendite Royal Dutch Shell von 6,8 Prozent?

Die Zinsen in Europa bleiben niedrig. EZB-Chef Mario Draghi belässt den Hauptrefinanzierungssatz bei 0,0 Prozent und den Einlagenzins bei -0,4 Prozent. Zudem wird das Anleihenkaufprogramm bis Dezember verlängert. Der Kauf von Dividendenperlen wie etwa Royal Dutch Shell sollte sich weiter lohnen.

Zwar legen die Renditen für Staatsanleihen aus der Eurozone wegen des angekündigten Taperings (das Volumen wird ab April „nur noch“ 60 statt 80 Milliarden Euro betragen) weiter etwas zu, aber auch 2017 wird es für „Otto-Normal-Sparer“ äußerst schwierig werden, noch lukrative Anlagen für sein mühsam erarbeitetes oder erspartes Geld zu finden.

Zwar natürlich nicht risikoarm, aber zumindest rentabel angelegt bleibt es indes bei der Aktie von Royal Dutch Shell. Der Konzern bietet Anlegern derzeit eine satte Dividendenrendite von 6,7 Prozent. Besonders erfreulich: Seit 1945 wurde die Dividende bei Shell nicht mehr gekürzt! Und wegen der nun auch erstmals seit 2008 wieder unter Beweis gestellten Handlungsfähigkeit der OPEC dürften die Ölpreise nicht mehr bis auf 30 Dollar oder sogar noch darunter fallen, wodurch Shell auch in den kommenden Jahren hochprofitabel wirtschaften dürfte – zumal ohnehin mittlerweile der Großteil der Gewinne relativ unabhängig von der Höhe des Ölpreises im Tankstellen- und Raffineriegeschäft erzielt wird.

 

Vor dem nächsten Kaufsignal
Die Aktie von Royal Dutch Shell bleibt also nach wie vor ein absolutes Top-Investment für Dividendenjäger und ein erstklassiger Festgeldersatz für Mutige. Darüber hinaus steht die Aktie kurz vor einem weiteren charttechnischen Kaufsignal. Anleger können hier weiterhin beherzt zugreifen (Stoppkurs: 19,50 Euro). Weitere Dividendenperlen sowie den DAX-Dividendenkalender 2017 erhalten Sie indes hier.

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