E.on
- Werner Sperber - Redakteur

WiWo: 260 Milliarden Euro im DAX in Gefahr; E.on könnte die Ausnahme sein

Die Wirtschaftswoche schockt: In den Bilanzen der 30 DAX-Konzerne hat sich eine Abschreibungs-Blase von insgesamt 260 Milliarden Euro aufgebaut. Das wird zu Milliardenverlusten führen. Michael Sen, Finanzvorstand von E.on, gesteht: „Das (die Firmenwerte, auch Goodwill genannt, in den Bilanzen) sind keine realen Werte.“ Freiwillig schrieb Sen jedoch nicht ab. Im vergangenen Jahr belief sich die bilanzierte Übernahmeprämie (Goodwill) auf 6,44 Milliarden Euro und machte damit 34 Prozent des Eigenkapitals aus. Erst die Aufteilung in die zwei Firmen E.on und Uniper sorgt für vielleicht einigermaßen saubere Bilanzen.

Die Wirtschaftswoche empfiehlt: Wer noch weiteren Abschreibungsbedarf bei E.on vermutet, der sollte lieber Abstand von der Aktie halten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on: Das hört man gerne

Seit der Kapitalerhöhung zeigt der Trend bei E.on deutlich nach oben. Im freundlichen Marktumfeld kann der Versorger am Mittwoch weiter zulegen. In der neuen Energiewelt will der Versorger auch mit starken Solarlösungen punkten. Für seine Entwicklung erhält der DAX-Konzern sogar Lob von einem … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on und Innogy: Das ist die Wende

Die Aktien der Versorger haben sich im schwachen Marktumfeld der vergangenen Tage gut behauptet. Als defensive Investment rücken E.on, Innogy und Co wieder vermehrt in den Fokus. Ziel der beiden grünen Versorger ist nun eine starke Position in der neuen Energiewelt. Bei der Elektromobilität soll … mehr