Wirecard
- Jochen Kauper - Redakteur

Wirecard-Aktie: Die nächste Erfolgsmeldung

Wirecard hält die Taktfrequenz hoch. Am Donnerstag gab der Zahlungsabwickler die Übernahme der Amara TechnologyAfrica Proprietary Limited, mit Sitz in Kapstadt bekannt. Kostenpunkt: 29 Millionen Euro in bar. Erfüllt Amara bezüglich der Gewinnentwicklung in den Jahren 2015 und 2016 bestimmte Kernziele, können für Wirecard noch einmal Kosten in Höhe von bis zu 7 Millionen Euro auf den Kaufpreis dazu kommen.

Wirecard will neuen Wachstumsmarkt erschließen

Amara wurde im Jahr 2005 gegründet und bietet unter anderem das Management von Prepaid-Kartenprogrammen für Finanzinstitute in Afrika, darunter die Mercantile Bank, Nedbank, oder die Citi Bank an. Für das Geschäftsjahr 2015 wird von Amara ein Beitrag zum operativen Gewinn der Wirecard-Gruppe vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von rund 3 Millionen Euro erwartet. "Die Übernahme von Amara und der Eintritt in den afrikanischen Markt erlauben es uns, einen der am schnellsten wachsenden Märkte für elektronische Zahlungslösungen zu adressieren", sagt Wirecard-Vorstand Markus Braun.

Halten 

Es bleibt dabei: Wirecard ist gut im Geschäft. Zuletzt hat die Firma mehrere gute Meldungen veröffentlicht, worauf die Aktie einen kräftigen Satz nach oben gemacht hat. Anleger sollten den steigenden Kursen nicht hinterher laufen. Betrachtet man das Chartbild, ist eine Konsolidierung überfällig. Rücksetzer nutzen Anleger zum Einstieg.

 

 

 

 

 

 

 

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