Wirecard
- Jochen Kauper - Redakteur

Wirecard: Starke Zahlen, neue Kaufstudien, Aktie geht dennoch in die Knie

Im Nebenwertesegment machte die Aktie von Wirecard in den letzten Tagen noch einen guten Eindruck: Warum? Viele neue, aussichtsreiche Kooperationen kurbelten das Geschäft an. Zuletzt hat das Management sogar die Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Wirecard erwartet für 2014 nunmehr ein EBITDA in einer Bandbreite von 170 bis 177 Millionen Euro. Bislang ging Wirecard von einem operativen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) zwischen 163 und 175 Millionen Euro aus. Das entspricht einer knackigen Steigerung um 35 bis 40 Prozent zum Vorjahr.

Neue Studien

Die Analysten legten nach: Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Wirecard nach Anhebung der Gewinnziele auf "Buy" mit einem Kursziel von 41 Euro belassen. Das erhöhte Ziel für das diesjährige operative Ergebnis (Ebitda) verdeutliche die Wachstumsbeschleunigung bei dem Zahlungsabwickler, so Analyst Ali Farid Khwaja. Analystin Heike Pauls von der Commerzbank sieht den fairen Wert von Wirecard bei 38 Euro.

Abwarten

Die Aktie konnte diese Steilvorlage nicht aufnehmen. Dennoch: Wirecard ist gut positioniert und profitiert enorm vom starken Wachstum bei bargeldlosen Zahlungen. Der Ausbruch über die 30-Euro-Marke ist vorerst nicht gelungen. Der Markt macht der Aktie das Leben schwer.  Investierte Anleger bleiben dennoch dabei. Ein Stopp bei 24,50 Euro sichert die Position nach unten ab.  

 

 

 

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