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Wirecard-Aktie: "Financial Times Skandal" | "Weiterer Artikel" | "Bei 50 Euro nachkaufen" | "Ermittlung gegen Dan McCrum"

Die Aktie des Zahlungsdienstleisters Wirecard hat sich ausgehend von ihrem Hoch zwischenzeitlich im Wert halbiert. In den vergangenen beiden Wochen sorgte eine Artikel-Serie in der Financial Times für dramatische Turbulenzen, drückte das Papier binnen kürzester Zeit um über 40 Prozent ins Minus. Analysten halten an ihren Kurszielen fest, dem Titel damit die Stange. Andernorts allerdings wird ein ganz anderes Szenario diskutiert.

Nicht nur unter Journalisten, Börsianern und Analysten wird der rapide Absturz der Wirecard-Aktie trefflich diskutiert. Auch in den sozialen Medien ist Wirecard längst ein Thema. Die Meinungen gehen dabei weit auseinander. Auffällig oft aber schlägt das Meinungs-Pendel zugunsten des Aschheimer Unternehmens aus. So schreibt etwa Johannes Tebvitz auf Twitter: „Wirecard …. Aus meiner Sicht ein Financial Times-Skandal und kein Wirecard-Skandal.“

Twitter-Nutzer A. Frog wittert hinter der Artikel-Serie einen Versuch, den Aktienkurs zu drücken, um den Preis einer Übernahme zu senken. Er schreibt: „Wie kaufe ich ein DAX-Unternehmen? 1. Kaufe eine Finanznachrichten-Seite/ein paar Experten. 2. Verbreite ein paar negative Nachrichten. 3. Spare Milliarden an Dollar.“

HoloEagle fordert eine Untersuchung gegen FT-Redakteur Dan McCrum, sollten sich die Vorwürfe als unwahr herausstellen. Er schreibt: „Es ist unglaublich, was ein einzelner Mann mit unbewiesenen Anschuldigen anrichten kann. Wirecard runter auf 97 Euro, und ich denke, es ist nicht das Ende des Abwärtstrends, bis das Gegenteil bewiesen ist. Es sollte ein Ermittlungsverfahren gegen Dan McCrum eingeleitet werden, wenn sich die Anschuldigen als unwahr herausstellen.“

Luke greift ein Thema auf, das nicht wenige beschäftigt. Er sieht das Kernproblem von Wirecard darin, dass „niemand richtig weiß, was das Unternehmen“ eigentlich macht.

In den zunehmenden Short-Meldungen sieht Baschdi ein Indiz für einen weiteren Artikel.

Auch auf der Facebook-Seite des AKTIONÄR wird teils heftig über die jüngsten Ereignisse bei Wirecard diskutiert. Die einen sehen Kaufkurse, andere die Aktie weiter fallen. Nutzer Max Markulla etwa schreibt: „Bei 50 würde ich auch nochmal nachkaufen.“

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    Es kommt doch nicht darauf an zu verstehen, wie die Firma macht was sie macht! Bei Bayer weiß das auch keiner und jeder fährt sein Auto ohne zu wissen, wie es im detail funktioniert - ganz zu schweigen von der Nutzung von Software!
  • Frank Hänschke -
    Fa ist wohl jemand schtf darauf, dei Konkrrenmz zu beseitigen, billig einzukaufen oder und nebenbei ein wenig Geld zu machen.

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