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Wirecard-Aktie: Negative Überraschung, die zweite!

Die Aktie des Zahlungsdienstleisters Wirecard knüpft dort an, wo sie gestern aufgehört hat – und erholt sich weiter von den am Freitag markierten Tiefständen. Damit zeigt sie sich immun gegen die neuesten Kommentare von Analystenseite. Die fallen – berücksichtigt man den positiven Reigen der vergangenen Wochen – überraschend aus. 

Analysten werden mit Blick auf die neusten Kommentare zur Aktie der Wirecard AG ihrem Ruf prozyklisch zu agieren gerecht. Hielten sie in den vergangenen beiden Wochen, als die Financial Times die Aktie der Wirecard AG unter Beschuss nahm, dem Unternehmen noch einstimmig die Stange, indem sie ihre Einschätzungen und ihre Kursziele bestätigten, laufen jetzt die ersten Revisionen über die News-Ticker. 

Gestern erst revidierte die DZ Bank ihre Schätzungen und ihr Kursziel nach unten – behielt dabei aber immerhin ihre Einschätzung "Kaufen" bei. Heute folgt die HSBC diesem Beispiel. Die britische Investmentbank hat das Kursziel für Wirecard angesichts der inzwischen starken Kursschwankungen von 240 auf 170 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Analyst Antonin Baudry schreibt in seinem heute vorliegenden Update, der Beginn behördlicher Untersuchungen in Singapur wegen eines möglichen Fehlverhaltens des Zahlungsabwicklers sollte nicht überraschen. Er sei zudem auch nicht als als Schuldbeweis zu sehen.

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