Wirecard
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Wirecard oder Adyen – welche Aktie ist besser? Die Antwort ist glasklar!

Zwei Aktien, eine Wahrheit: Die eine soll man kaufen, weil sie unterbewertet ist. Die andere hingegen soll man möglichst schnell auf den Markt werfen, um massiven Verlusten aus dem Weg zu gehen. Aber für welche gilt was? Es geht um Wirecard. Es geht um Adyen. Und die Erkenntnis, dass das Fazit hier unterschiedlicher nicht ausfallen könnte und dabei ganz eindeutig ist.

Die Geschichte ist schnell erzählt. Im Rahmen von Updates nahm sich Barclays-Analyst Gerardus Vos gestern die Aktien der beiden Zahlungsabwickler Wirecard und Adyen vor. Wer sie liest, stellt alsbald fest, dass Vos kein Pardon kennt. So sei die Aktie des niederländischen Börsennovizen Adyen  „schlicht zu teuer“, so sein Urteil. Das Papier hatte seit dem Börsengang im Juni vergangenen Jahres vor allem durch satte Gewinne auf sich aufmerksam gemacht. Seit einiger Zeit aber ist Sand im Getriebe.

Und dann ist da die Aktie von Wirecard – im Herbst erst geadelt durch den Aufstieg in den deutschen Auswahlindex DAX. Sie sei „erste Wahl“ im Sektor, so Vos. 

Zwei Anbieter, ein Markt, zwei Meinungen. Mit seinen gestern erschienen Updates hat Barclays-Analyst Vos die Kurse bewegt. Adyen gerieten nach Bekanntwerden der Analysteneinschätzungen massiv unter Druck, büßten im Frankfurter Handel zwischenzeitlich fünf Prozent an Wert ein. Wirecard-Titel indes präsentierten sich relativ dazu stabil.

Das mag mit den Kurszielen mehr zusammenhängen als mit dem Grundtenor der Kommentare. Wirecard traut Vos einen Anstieg bis auf 200 Euro zu, während er bei Adyen Downside-Potenzial bis 400 Euro erkennt. Das entspräche in dem einen Fall einem Anstieg um knapp 40 Prozent, in dem anderen einem Abstieg um fast 30 Prozent. Vos steht mit seiner Meinung nicht allein da, was die Tendenz am Markt hin zu Wirecard und weg von Adyen verstärken mag: Denn auch Hauck & Aufhäuser erachten Wirecard als unterbewertet an. Analyst Robin Brass sieht – ähnlich wie Vos – in Wirecard den „Top-Pick“ für 2019 und den fairen Wert bei 220 Euro.   

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