Wirecard
- Nikolas Kessler - Redakteur

Wirecard: Neue Fragen zum Transaktionsvolumen in Deutschland

Die Aktie des Zahlungsabwicklers Wirecard setzt ihre moderate Erholung am Donnerstag fort. Neue Fragen über das Volumen der abgewickelten Online-Zahlungen in Deutschland lassen die Anleger offenbar kalt.

Eine Abstufung durch die US-Investmentbank Merrill Lynch „Underperform“ samt einer Kurszielsenkung von 192 auf 150 Euro hat die Aktie von Wirecard in der Vorwoche unter Druck gebracht. Wie DER AKTIONÄR berichtete, sorgt sich Analystin Adithya Metuku unter anderem um die Wettbewerbsposition des Zahlungsabwicklers im deutschen Onlinehandel.

Das Online-Portal finanz-szene.de hat nun ebenfalls die Zahlungsabwickler der größten deutschen Online-Händler unter die Lupe genommen und meldet Zweifel an der Höhe des von Wirecard veröffentlichten Transaktionsvolumens in Deutschland an. Dies habe laut einer Investoren-Präsentation im vergangenen Jahr bei rund 18,9 Milliarden Euro gelegen. Die ausführliche Analyse und was Wirecard selbst dazu sagt, können Sie hier lesen.

Aktie beobachten

Anders als die Abstufung durch Merrill Lynch in der Vorwoche belastet die Analyse von finanz-szene.de den Kurs heute zunächst nicht. Mit einem Plus von rund einem Prozent setzt sie die Aktie ihre moderate Erholung fort. DER AKTIONÄR rät aber weiterhin zum Abwarten.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Chillside
    Chillside -
    Wäre nicht gerade jetzt - auch in Anbetracht der verlinkten ausführlichen Analyse - ein sehr guter Zeitpunkt, um bei WC einzusteigen?

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

Wirecard: Short-Attacke landet vor Gericht

Die Short-Attacke auf die Aktie von Wirecard im Februar 2016 hat ein Nachspiel vor Gericht. Nach Abschluss ihrer Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft von einem kriminellen Hintergrund aus und hat beim Münchner Amtsgericht einen Strafbefehl gegen den Herausgeber der Studie beantragt. Können die … mehr