Nokia
- Werner Sperber - Redakteur

Wincor Nixdorf und die Jungheinrich AG im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau I

Der Effecten-Spiegel erwartet sich mehr Geld durch den Geldautomaten-Hersteller Wincor Nixdorf. Focus Money urteilt; Die Vorzugsaktie der Jungheinrich AG ist gut und günstig bewertet. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten des Effecten-Spiegels erklären: Wincor Nixdorf konzentriert sich angesichts der schrumpfenden Wirtschaft in Europa auf die Schwellenstaaten. Während der auf Geldautomaten- und Kassensysteme spezialisierte Konzern in Westeuropa Mitarbeiter entlässt, gewinnen Regionen wie Asien, Südamerika oder der Nahe Osten an Bedeutung. Die Fortschritte bei dieser Neuausrichtung waren bereits in den Zahlen für das Ende März abgelaufene erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/13 zu erkennen. Erlös und Erträge legten deutlich zu und auch die übrigen Bilanzkennzahlen sehen überaus solide aus. Aufgrund der guten Entwicklung ist der Vorstand wieder zuversichtlicher. Demnach sollen die bisherigen Ziele für das gesamte Fiskaljahr nun mindestens erreicht werden. Angesichts der besser laufenden Geschäfte dürfte auch die Dividende erhöht werden. Das Kurspotenzial reicht bis 49/50 Euro. 

Focus Money: Die Jungheinrich AG, ein Weltklasse-Unternehmen     

Die Jungheinrich AG ist die Nummer 2 auf dem Weltmarkt für Flurfördersysteme, also etwa Hubwagen, Gabelstapler oder Warenlager-Technik. Die Experten von Focus Money zitieren die Analysten der DZ Bank, welche den zunehmenden Welthandel und die ebenfalls fortschreitende Automatisierung in den Lagern als Chance für die Jungheinrich AG bezeichnen. Der Weltmarktanteil dürfte steigen, weil das Geschäft mit der Finanzierung der Flurfördersysteme zunimmt und der Konzern die Aktivitäten in Asien ausbaut. Bislang erlöst das Unternehmen 90 Prozent der Umsätze in Europa. Die Analysten schätzen den Gewinn je Aktie für die Jahre 2013 bis 2015 auf 3,20 Euro beziehungsweise 3,50 Euro respektive 3,80 Euro. Das entspräche Kurs-Gewinn-Vielfachen von 11, von 10 und von nochmals 10. Dazu kommt eine Dividendenrendite von 2,4 Prozent für dieses, 2,6 Prozent für nächstes und 2,8 Prozent für übernächstes Jahr. Entsprechend sollten Anleger die Vorzugsaktie kaufen, die einen "fairen Wert" von 38 Euro besitzt.

Änderungen in Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:

Roland Könen, zuständig für das Musterdepot der Value-Holdings Capital Partners AG, hat 700 Aktien von Data Modul zu 14,25 Euro eingebucht. Nun möchte er noch 2.250 Titel der DF Deutsche Forfait zu höchstens 4,50 Euro aufnehmen.

In dem von Jürgen Nowacki betreuten Musterportfolio der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands e.V. und der my-broker GmbH sind die 1.300 Anteile von Nokia mit einem Gewinn von sieben Prozent zu 2,68 Euro ausgestoppt worden.


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