Centrotherm Photovoltaics
- DER AKTIONÄR

Willkommen im TecDAX!

Mit einem Kurszuwachs von rund 70 Prozent seit dem IPO im Oktober zählt das Papier von Centrotherm zweifelsohne zu den erfolgreichsten Börsengängen 2007. Seit dem 27. Dezember 2007 ist der Hersteller von Anlagen für die Solarzellen- und Siliziumproduktion der sechste Solarwert im TecDAX.

Erst seit wenigen Wochen an der Börse und schon den Sprung in den Technologieindex geschafft: Centrotherm ist ab 27. Dezember der sechste Solarwert im TecDAX.

Mit einem Kurszuwachs von rund 70 Prozent seit dem IPO im Oktober zählt das Papier von Centrotherm zweifelsohne zu den erfolgreichsten Börsengängen 2007. Der Hersteller von Anlagen für die Solarzellen- und Siliziumproduktion hat aber noch mehr in petto: Ab dem 27. Dezember steigt das Papier in den TecDAX auf. „Unsere Aktie wird durch die Indexaufnahme weiter an Attraktivität gewinnen“, so Vorstandssprecher Robert Hartung.

Voller Zuversicht

Daneben dürfte die Firma auch operativ überzeugen. Nach den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2007 übertraf Centrotherm mit 92 Millionen Euro (2006: 40,6) sowohl den Umsatz als mit 7,2 Millionen Euro (2006: 2,7) auch den Gewinn des Vergleichszeitraumes 2006 mehr als deutlich. Der Auftragsbestand in Höhe von mehr als 400 Millionen Euro lässt erahnen, dass das rasante Wachstum vorerst anhält (siehe Grafik). Davon ist auch Hartung überzeugt. Kürzlich gab er sich zuversichtlich, die Prognosen für 2007 zu übertreffen. Zum Börsendebüt sahen Analysten den Umsatz bei rund 142 Millionen Euro, das EBIT-Ziel lag bei etwa 14 Millionen Euro.

Im 2008er-KGV von 33 ist diese Entwicklung jedoch schon zu großen Teilen eingepreist. Ein Wermutstropfen ist zudem die regional einseitige Umsatzverteilung: Rund 70 Prozent der Erlöse von Centrotherm kommen aus Asien.

Geteiltes Bild

Aus fundamentaler Sicht drängt sich beim Papier von Centrotherm derzeit kein Investment auf. Dennoch: Durch den Segmentwechsel sind viele Indexfonds gezwungen, in den Wert zu investieren. Zudem könnte das Gesamtjahresergebnis für Fantasie sorgen, denn noch ist unklar, wie weit die Prognosen übertroffen werden. Darauf sollten allerdings nur spekulative Anleger setzen.

Erschienen in DER AKTIONÄR Ausgabe 52/2007-01/2008.

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