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- Werner Sperber - Redakteur

West Japan Railway und Apple im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II

Platow Emerging Markets fährt auf West Japan Railway ab. Börse Online erinnert sich sehr gut an die jüngsten Peinlichkeiten bei Apple, erinnert sich allerdings auch daran, dass es Weihnachten wird. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Die folgenden Texte sind von den jeweils genannten Publikationen übernommen und üblicherweise Sinn wahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz in der Klammer "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern.): Die Experten von Platow Emerging Markets verweisen auf den nächsten Mittelfrist-Plan, den der Vorstand des Transportunternehmens West Japan Railway vorlegen möchte. Der ablaufende Mittelfristplan war auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Nun sollen in einem immer noch als herausfordernd bezeichneten Geschäftsumfeld mehr Reisende in die Züge des Unternehmens geholt werden. Dafür soll mehr Werbung gemacht, bessere Direkt-Verbindungen zwischen Sanyo und der Kyushu Shinkansen-Linie und Preisvorteilen bei Internetbuchungen geboten werden. Ausländische Touristen erhalten für den Eisenbahn-Pass von JR-West mehr Nutzungsmöglichkeiten. Nach der jüngst erfolgten Präsentation der Zahlen für die ersten sechs Monate des Ende März ablaufenden Geschäftsjahres 2012/13 hat der Vorstand die Ziele für das Gesamtjahr erhöht. Demnach sollen der Umsatz 1,29 Billionen Japanische Yen (12,7 Milliarden Euro) betragen, das operative Ergebnis 121 Milliarden Yen (1,19 Milliarden Euro) und der Gewinn 56 Milliarden Yen (550 Millionen Euro). Das KGV für das nächste Fiskaljahr beträgt 11, was Kurssteigerungen möglich macht, schließlich hoffen die Anleger auf den neuen Mittelfristplan. Anleger sollten jetzt und bei möglichen Rücksetzern bis 31,50 Euro einsteigen und den Stopp-Loss bei 25,80 Euro platzieren.

Börse Online: Billiger Apple kaufen, wegen Weihnachten 

Von Apple, einem Konzern, der zwischenzeitlich fast 700 Milliarden Dollar wert war, erwarten die Experten von Börse Online mehr als das, was jüngst passiert ist: Die Blamage mit dem Kartendienst, Lieferprobleme und ein neues iPad mini ohne echte Neuerungen. Daraufhin sank der Aktienkurs um 130 Dollar. Doch nun sollte die erste Verkaufswelle auslaufen, schließlich dürfte das Weihnachtsgeschäft gut laufen, allen Bedenken zum Trotz. Apple hat seine Produktpalette rundum erneuert. Außerdem hat der Konzern genügen Geld, um Firmen zu kaufen oder eigene Aktien. Bei 580 Dollar sollte die Aktie von Apple also "fair bewertet" sein. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger das am 27. Dezember 2013 fällige, währungsgesicherte Discount-Zertifikat (WKN AA4 C8N) der Royal Bank of Scotland auf Apple kaufen. Die Bank zahlt höchstens 55 Euro zurück. Das entspricht einer Rendite von 15,5 Prozent beziehungsweise 13,7 Prozent auf ein Jahr gerechnet. Der Stoppkurs sollte bei 42 Euro gesetzt werden.

Änderungen in Musterdepots von Börse Online:

Im Nebenwerte-Musterportfolio sind die 500 Anteile der AT&S Austria Technologie & Systemtechnik mit einem Verlust von zwölf Prozent zu sieben Euro ausgestoppt worden.

Nach den "leichten Modifizierungen" der vergangenen Woche mit acht Transaktionen und einer Preisentwicklung wie sie Daniel Saurenz, zuständig für das Zertifikate-Musterdepot, bei Gold, Silber und Öl erwartet hat, tätigte er in der laufenden Woche sechs Transaktionen. Er hat seine in der vergangenen Woche erst eingebuchten 1.000 Call-Optionsscheine (WKN BN9 7M6) auf die Deutsche Bank wohl mit Gewinn wieder ausgebucht, wie auch die 1.250 Inline-Optionsscheine (WKN SG3 HM1) auf den DAX und die 500 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 17L) auf Gold. Zudem hat er sich auch von den 650 Inline-Optionsscheinen (WKN SG2 9PN) auf die Deutsche Bank wohl mit Verlust getrennt. Dafür hat er 1.600 Inline-Optionsscheine (WKN SG3 LPL) auf den DAX zu 6,59 Euro eingebucht sowie 590 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 2B4) auf den Eurostoxx 50 zu 6,59 Euro.

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