KUKA
- Jochen Kauper - Redakteur

We Robot: Kuka kann sich vor Aufträgen kaum retten

Der Roboterhersteller Kuka hat in den ersten sechs Monaten bei Umsatz und Gewinn erneut stark zugelegt. Die Marge wurde nahezu verdoppelt. Die Aussichten bleiben positiv: aufgrund der guten Geschäftsentwicklung erhöht der Vorstand die Prognose.

Der Augsburger Roboterhersteller Kuka kann mit seinen Zahlen erneut überzeugen. Im zweiten Quartal steigerte das Unternehmen den Umsatz auf 336,9 Millionen Euro steigern. Ein Plus von 24,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Marge steigt

Besonders gut entwickelte sich der Bereich Robotics: Hier legten die Erlöse um 32,6 Prozent auf 149,6 Millionen Euro um. Der Geschäftsbereich Systems konnte hier nicht ganz Schritt halten: das Umsatzplus in diesem Segment lag bei 15,7 Prozent auf 194,3 Millionen Euro. Das EBIT übertraf mit 16,4 Millionen Euro die Erwartungen. Die Ebit-Marge betrug im zweiten Quartal 4,9 Prozent, was im Vergleich zum Vorjahr (2,5 Prozent) nahezu einer Verdopplung entspricht.

Vorstand optimistisch

Die gute Entwicklung des Unternehmens lässt den Vorstandsvorsitzenden Dr. Till Reuter optimistisch in die Zukunft blicken: „Besonders der hohe Auftragseingang und die dynamische Entwicklung in den ersten 6 Monaten machen uns sehr zuversichtlich." Im zweiten Quartal hat der Roboter- und Anlagenbauer die Auftragseingänge um 55 Prozent auf 440 Millionen Euro gesteigert. Analysten hatten hier nur mit 351 Millionen Euro gerechnet.

Prognose erhöht

Die hervorragende Auftragslage nahm Kuka zum Anlaß die Prognose für das Gesamtjahr zu konkretisieren: Der Konzern peilt Umsätze in Höhe von 1,2 Milliarden Euro an. Die EBIT-Marge soll auf fünf Prozent ausgebaut werden

Gesamtmarkt bremst Kuka-Aktie

Der Roborter- und Anlagenbauer kann optimistisch in die Zukunft blicken. Die Auftraglage ist hervorragend. Sollte sich eine Beruhigung des Gesamtmarktes abzeichnen, kann man die Aktie einsammeln.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

BO: KUKA droht der Absturz

Börse Online erklärt, derzeit werden die Aktien von KUKA mit zwei verschiedenen Wertpapier-Kennnummern (WKN) gehandelt. Mit der einen WKN werden diejenigen fast 95 Prozent bezeichnet, welche die Aktionäre von KUKA der chinesischen Midea Group zum Kauf für je 115 Euro angedient haben. Die … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Bernecker: KUKA hat noch Potenzial

Die Sachkenner des Aktionärsbrief verweisen auf die bis zum Jahr 2023 gültigen Garantien, welche die Midea Group KUKA im Hinblick auf Arbeitsplätze und Standort gegeben hat. Das Management des deutschen Roboter-Konzerns dürfte den Aktionären empfehlen, das Übernahmeangebot des chinesischen … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Austria BB: Die KUKA-Übernahme wird kommen

Die Spezialisten des Austria Börsenbrief verweisen auf die Beurteilung des Übernahmeangebots der Midea Group durch das Management von KUKA. Demnach seien Vorstand und Aufsichtsrat von KUKA nach sorgfältiger Prüfung zum Schluss gekommen, „dass das Angebot im Sinne des Unternehmens, seiner Aktionäre, … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Aktien-Experten: Die Chance bei KUKA nutzen

Die Fachleute des Austria Börsenbrief fassen zusammen: Die Midea Group hat nun auch offiziell das Übernahmeangebot für KUKA abgegeben und die Politiker werden wohl tatenlos bleiben. Das chinesische Haushaltsgeräte-Unternehmen offeriert 115 Euro für den deutschen auf Industrieroboter spezialisierten … mehr