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- DER AKTIONÄR

Wall Street verfehlt neues historisches Hoch

Die US-Börsen waren am Mittwoch zeitweilig auf Rekordjagd. Der Dow Jones verfehlte im Handelsverlauf ein neues historisches Hoch nur um wenige Punkte. Positive Nachrichten von Intel und McDonald's sorgten zu Beginn der Sitzung für gute Stimmung. Aussagen von Federal Reserve Governor Randall Kroszner und ein auf knapp 63 Dollar gestiegenen Ölpreis ließen die Kurse jedoch wieder abbröckeln.

Die US-Börsen waren am Mittwoch zeitweilig auf Rekordjagd. Der Dow Jones verfehlte im Handelsverlauf ein neues historisches Hoch nur um wenige Punkte. Positive Nachrichten von Intel und McDonald's sorgten zu Beginn der Sitzung für gute Stimmung. Aussagen von Federal Reserve Governor Randall Kroszner und ein auf knapp 63 Dollar gestiegenen Ölpreis ließen die Kurse jedoch wieder abbröckeln.

Marktdaten und Konjunktur

Der Dow Jones stieg zum Handelsschluss 0,2 Prozent auf 11.689 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,02 Prozent auf 1.337 Zähler. Der Nasdaq-Index legte 0,1 Prozent auf 2.263 Punkte zu.

Für Aufschläge an der Wall Street hatten anfangs Immobiliendaten gesorgt. Anstelle des befürchteten Preisverfalls um 2,5 Prozent zogen die Hausverkäufe im August um 4,1 Prozent an. Doch nach einer Rede von Federal Reserve Governor Randall Kroszner vor Journalisten in New York ging es mit den Kursen wieder abwärts. Kroszner sagte, dass weiterhin ein Aufwärtspotenzial für die Inflation in den USA zu sehen sei. Ebenso belastend auf den Markt wirkte sich der erneut angestiegene Preis für Rohöl aus.

Einzelwerte

Aktien von McDonald's stiegen 1,9 Prozent auf 39,82 Dollar, nachdem die Restaurantkette eine kräftige Dividendenerhöhung angekündigt hatte. Nach 0,67 Dollar sollen nun 1,00 Dollar je Aktie ausgeschüttet werden.

Intel hat in einem Rechtsstreit mit AMD einen Teilsieg verbuchen können. Daraufhin kletterten die Papiere 2,2 Prozent auf 20,39 Dollar. Anteilsscheine von AMD verloren dagegen 2,6 Prozent auf 25,32 Dollar.

Aktien von General Motors gewannen 2,8 Prozent auf 32,28 Dollar. Das Wall Street Journal hatte berichtet, dass GM eine Milliarden-Finanzspritze von Renault und Nissan als Voraussetzung für eine Fusion fordert. Zudem haben Nissan/Renault-CEO Ghosn und GM-Chef Wagoner verkündet, ihre Kooperations-Gespräche weiter fortsetzen zu wollen.

Nikkei über 16.000

Nachfolgekäufe in moderatem Ausmaß nach den kräftigen Aufschlägen am Vortag kennzeichneten den Handel in Tokio am Donnerstag. Der Nikkei-225 gewann zum Schluss 77 Punkte auf 16.024 Punkte. Gefragt waren besonders Immobilien- und Finanzwerte.

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| Markus Horntrich | 0 Kommentare

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