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Wall Street schließt uneinheitlich

Die US-Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Der Dow Jones gewann 0,1 Prozent auf 12.461 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 notierte unverändert bei 1.435 Zählern und der Nasdaq-Composite verlor 0,2 Prozent auf 2.452 Punkte. Die Motorola-Gewinnwarnung belastete den Technologiesektor. Titel der Ölbranche profitierten von einem deutlich über 61 Dollar je Barrel gestiegen Ölpreis.

Die US-Börsen haben am Donnerstag uneinheitlich geschlossen. Der Dow Jones gewann 0,1 Prozent auf 12.461 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 notierte unverändert bei 1.435 Zählern und der Nasdaq-Composite verlor 0,2 Prozent auf 2.452 Punkte. Die Motorola-Gewinnwarnung belastete den Technologiesektor. Titel der Ölbranche profitierten von einem deutlich über 61 Dollar je Barrel gestiegen Ölpreis.

Einzelwerte

Aktien von Motorola fielen 6,5 Prozent auf 17,53 Dollar, nachdem das Unternehmen eine Gewinnwarnung herausgegeben hatte. Motorola werde für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres voraussichtlich einen Verlust von 0,07 bis 0,09 Dollar je Aktie ausweisen. Analysten hatten im Konsens mit einem Gewinn von 0,17 Dollar je Anteilsschein gerechnet. In der Folge brachen Aktien von Palm 8,8 Prozent auf 17,74 Dollar ein. Der Titel des Herstellers von Kommunikationsgeräten hatte jüngst von Spekulationen auf eine Übernahme durch Motorola profitiert. Nach den jetzt vorliegenden Prognosen von Motorola werde dieses Szenario jedoch unwahrscheinlicher, sagten Händler. Aktien von RF Micro Devices, ein Zulieferer von Motorola, verloren 5,0 Prozent auf 7,03 Dollar.

Exxon profitierten von dem gestiegenem Ölpreis und gewannen 1,6 Prozent auf 74,38 Dollar. Procter & Gamble legten 1,4 Prozent auf 63,86 Dollar zu, nachdem Analysten von Bear Stearns den Titel auf "Outperform" von "Peer Perform" hochgestuft hatten.

Der Rüstungskonzern Raytheon hat die Dividende für das laufende Jahr um 6,0 Prozent auf 1,02 Dollar je Aktie erhöht. Dennoch gaben die Papiere 2,5 Prozent auf 52,68 Dollar ab. Analysten von Goldman Sachs hatten den Wert zuvor auf "Sell" von "Neutral" herabgestuft.

Die Aktien des Einzelhändlers Saks verteuerten sich 4,2 Prozent auf 20,60 Dollar. Die Analysten der Citigroup hatten die Einstufung des Titels zuvor auf "Buy" von "Hold" erhöht.

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