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Wall Street schließt uneinheitlich

Die US-Börsen an der Wall Street sind am Freitag nach einem lustlosen Handelsverlauf uneinheitlich ins Wochenende gegangen. Eine Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke schwächte die Ängste vor neuen Zinserhöhungen ab. Ein drohender Sturm im Golf von Mexiko trieb den Ölpreis in die Höhe und belastete damit die Kurse großer Industriefirmen. Ford-Titel legten zu.

Die US-Börsen an der Wall Street sind am Freitag nach einem lustlosen Handelsverlauf uneinheitlich ins Wochenende gegangen. Eine Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke schwächte die Ängste vor neuen Zinserhöhungen ab. Ein drohender Sturm im Golf von Mexiko trieb den Ölpreis in die Höhe und belastete damit die Kurse großer Industriefirmen. Ford-Titel legten zu.

Marktdaten

Der Dow Jones verlor zum Handelsschluss 0,2 Prozent auf 11.284 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 sank um 0,1 Prozent auf 1.295 Zähler. Der Nasdaq-Index kletterte um 0,2 Prozent auf 2.140 Punkte.

Die Aussagen von Ben Bernanke anlässlich der Jahreskonferenz der Federal Reserve setzten keine neuen Impulse. Der Chairman äußerte sich in seiner Rede nicht zu aktuellen geldpolitischen und wirtschaftlichen Fragen. Das US-Handelsministerium veröffentlichte unterdessen für Juli 2006 einen überraschend starken Rückgang beim Auftragseingang langlebiger Güter. Dieser Indikator dient als Signal für die Investitionsneigung der Unternehmen. Volkswirte erwarten erst bei einem kräftigen Anziehen der Investitionsnachfrage einen nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung. Der Preis für leichtes US-Rohöl zur Lieferung im Oktober legte 14 Cent auf 72,50 Dollar zu. Augrund eines heranziehenden Sturms befürchten Investoren Schäden an den Ölplattformen und einer Beeinträchtigung der Liefermengen.

Einzelwerte

Im Fokus der Anleger standen am Freitag Papiere von Ford. Die Aktien gewannen 3,1 Prozent auf 8,00 Dollar. Der britischen Baumaschinenherstellers JCB hat Interesse an der Marke Jaguar bekundet. Ferner teilte der Automobilkonzern mit, dass Robert E. Rubin von seinem Posten als Aufsichtsrat zurückgetreten ist.

Aktien von Home Depot kletterten um 0,2 Prozent auf 33,48 Dollar. Die Baumarktkette will weitere 3,5 Milliarden Dollar in ein Aktienrückkauf-Programm investieren. Bis zum Ende des zweiten Quartals hatte Home Depot bereits Papiere im Wert von 12,5 Milliarden Dollar zurückgekauft.

Bei den Technologiewerten stiegen Aktien von XM Satellite um 4,6 Prozent auf 13,49 Dollar, während sich Papiere von Sirius Satellite um 1,5 Prozent auf 4,12 Dollar verteuerten. Die US-Aufsichtsbehörde FCC hatte drei Satellitenradios des Unternehmens mit UKW-Empfang wieder zugelassen.

Nach einer Heraufstufung von A.G. Edwards auf "Hold" von "Sell", gewannen CheckFree Software 4,6 Prozent auf 35,20 Dollar.

Aktien Tokio im Verlauf schwächer

Schwächer tendierten die Aktienkurse am Montag im Tokioter Handel. Der Nikkei-225 verlor 176 auf 15.762 Punkte. Gewinnmitnahmen prägten den Handelsverlauf, sagten Marktteilnehmern. Ein unerwartet gebremster Verbraucherpreisanstieg in Japan hatte zudem bereits am Freitag unter Beobachtern Zweifel daran genährt, ob die Regierung in nächster Zeit offiziell das Ende der Deflation feststellen wird. Auch eine abermalige Leitzinserhöhung durch die Bank of Japan könnte nun etwas länger auf sich warten lassen, hieß es abschließend.

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