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Wall Street schließt schwach

Zu Wochenbeginn haben die US-Börsen schwach geschlossen. Hintergrund war die anhaltende Dollarschwäche und die enttäuschenden Umsatzzahlen von Wal-Mart. Wenig beruhigend für die Anleger war zudem die Entwicklung des Ölpreises an der Nymex. Aktien von Ford und Google gehörten am Montag zu den Verlierern an der Wall Street. Swift Transportation waren dagegen gesucht.

Zu Wochenbeginn haben die US-Börsen schwach geschlossen. Hintergrund war die anhaltende Dollarschwäche und die enttäuschenden Umsatzzahlen von Wal-Mart. Wenig beruhigend für die Anleger war zudem die Entwicklung des Ölpreises an der Nymex. Aktien von Ford und Google gehörten am Montag zu den Verlierern an der Wall Street. Swift Transportation waren dagegen gesucht.

Marktdaten und Konjunktur

Der Dow Jones verlor zum Schluss der Sitzung 1,3 Prozent auf 12.122 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 fiel 1,4 Prozent auf 1.382 Punkte Zähler und der Nasdaq-Composite gab 2,2 Prozent auf 2.406 Punkte ab.

Der schwache Dollar lässt die Sorge wachsen, dass die US-Notenbank die Zinsen nur sehr langsam senken könnte, sagte ein Marktteilnehmer. Zur Verunsicherung der Anleger hat auch die Entwicklung des Ölpreises an der Rohstoffbörse Nymex geführt: Der Ölpreis stieg dort für Lieferungen im Januar um mehr als einen Dollar auf 60,32 Dollar je Barrel.

Einzelwerte

Aktien von Wal-Mart verloren 2,7 Prozent auf 46,61 Dollar. Der Einzelhandelskonzern kündigte für November einen flächenbereinigten Rückgang der Erlöse von 0,1 Prozent an. Dies ist die schlechteste Monatsentwicklung seit einem Jahrzehnt bei Geschäften, die bereits mindestens ein Jahr am Marktgeschehen teilnehmen. Trotz einer positiven Analystenstudie der Banc of America fielen Papiere von Home Depot 0,3 Prozent auf 37,59 Dollar.

Ford verloren 4,2 Prozent auf 8,16 Dollar. Standard & Poor's hatte ihr Rating für die vorrangig unbesicherten Verbindlichkeiten von Ford auf "CCC+" und damit auf Junk-Bond-Status herabgestuft. Zuvor hatte die Ratingagentur Ford hier noch bei "B" gesehen. Der Autobauer will sich bis Jahresende zum Bedienen von kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten 18 Milliarden Dollar leihen.

In einem Bericht in "Barron's" wurde die Bewertung von Google als "außerordentlich teuer" eingestuft, die Aktie verlor darauf hin 4,0 Prozent auf 484,75 Dollar.

Swift Transportation kletterten 2,7 Prozent auf 28,36 Dollar. Die Spedition wies ein Übernahmeangebot des Großaktionärs und ehemaligen CEO Jerry Moyes über 2,2 Milliarden Dollar zurück. Der Vorstand will von Moyes oder anderen Interessierten ein höheres Angebot erhalten.

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