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- DER AKTIONÄR

Wall Street schließt nach Konjunkturdaten leichter

Die US-Aktienmärkte haben trotz guter Einzelhandelsdaten Kursverluste erlitten. Nach Angaben des US- Handelsministeriums sind die Lagerbestände der amerikanischen Wirtschaft im Juni im Vergleich zum Mai saisonbereinigt um 0,8 Prozent auf 1,339 Billionen Dollar gestiegen. Analysten hatten einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet. Apple und Analog Devices waren auf der Verliererseite.

Die US-Aktienmärkte haben trotz guter Einzelhandelsdaten Kursverluste erlitten. Nach Angaben des US- Handelsministeriums sind die Lagerbestände der amerikanischen Wirtschaft im Juni im Vergleich zum Mai saisonbereinigt um 0,8 Prozent auf 1,339 Billionen Dollar gestiegen. Analysten hatten einen Zuwachs um 0,5 Prozent erwartet. Apple und Analog Devices waren auf der Verliererseite.

Der Dow Jones gab am Freitag zum Handelsschluss 0,3 Prozent auf 11.088 Punkte nach. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,4 Prozent auf 1.267 Zähler. Der Nasdaq-Index fiel um 0,7 Prozent auf 2.058 Punkte.

Konjunktur

Die US-Einzelhandelsumsätze stiegen im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,4 Prozent, damit über den Erwartungen des Marktes. Analysten hatten mit einem Plus von 0,8 Prozent gerechnet. Und trotz der guten Zahlen macht sich Pessimismus breit: "Die Investoren fürchten, dass das Wirtschaftswachstum stärker nachlässt als wir es schon im zweiten Quartal gesehen haben", sagte Michael Malone, Händler bei Cowen & Co.

Einzelwerte

Die Aktie von Apple verlor 0,7 Prozent auf 63,65 Dollar. Das Unternehmen musste die Publikation ihres Quartalsberichts aufschieben, weil der Gewinn mit den Kosten des Mitarbeiteroptions-Programms neu verrechnet werden muss.

Der Chiphersteller Analog Devices publizierte in seinem Quartalsbericht schwächer als erwartete Umsätze. Anleger zeigten sich verärgert über das Zahlenwerk und gaben dem Unternehmen die Quittung. Die Aktie brach über 16 Prozent auf 26,73 Dollar ein.

Nvidia verloren 3,1 Prozent auf 23,40 Dollar, nachdem das Unternehmen am Donnerstagabend mitgeteilt hatte, es werde seinen Bericht für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres nicht fristgerecht bei der US-Börsenaufsicht einreichen können. Der Hersteller von Grafikkarten hatte für diesen Zeitraum lediglich Umsatzdaten veröffentlicht. Demnach erlöste Nvidia 687,5 Millionen Dollar, während Analysten mit 673,6 Millionen Dollar gerechnet hatten.

Abwärts ging es an der Wall Street auch mit dem Titel von Walt Disney. Nach Aussage von Marktteilnehmern hat die Citigroup, nach Vorlage der Zahlen von Walt Disney, ihre Gewinnschätzung für das Unternehmen angehoben. Für 2006 und 2007 werde bei Disney jeweils mit einem Gewinn von 1,69 Dollar je Aktie gerechnet. Die Einstufung lautet "Hold" mit einem Kursziel von 32 Dollar. Trotzdem gab die Aktie um 0,5 Prozent auf 29,43 Dollar nach.

Tokio

Fest tendierte die Börse in Tokio zum Handelsschluss am Montag. Der Nikkei-225 gewann 1,45 Prozent auf 15.790 Yen. Händler berichteten von einer Reihe günstiger Faktoren wie den zum Yen festeren Dollar, dem vereinbarten Waffenstillstand zwischen Israel und der Hisbollah, günstigen konjunkturellen Fundamentaldaten sowie dem bevorstehenden Ende der Urlaubssaison in Japan.

Zu den Favoriten gehörten Aktien die sensitiv auf die Binnen-Konjunktur reagieren. Dazu gehören Titel wie Mitsubishi, UFJ Securities, Orix und Resona Holdings. Unter Druck standen unterdessen Papiere von Obayashi nach der Ankündigung von Tokyo Electric Power, Schadenersatz von dem Unternehmen zu verlangen, nachdem ein Kran der Firma einen Stromausfall verursacht hatte. Trotz des massiven Stromausfalls in weiten Bereichen Tokios verlief der Aktienhandel ohne Störungen.

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