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Wall Street schließt leichter

Die US-Börsen haben am Freitag mit einer leichteren Tendenz geschlossen. Neuerliche Zinsängste, ausgelöst durch Arbeitsmarktdaten, führten im späten Handel zu Gewinnmitnahmen. Der Dow Jones verlor 0,7 Prozent auf 12.398 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,6 Prozent auf 1.410 Zähler ab und der Nasdaq-Composite fiel 0,8 Prozent auf 2.434 Punkte.

Die US-Börsen haben am Freitag mit einer leichteren Tendenz geschlossen. Neuerliche Zinsängste, ausgelöst durch Arbeitsmarktdaten, führten im späten Handel zu Gewinnmitnahmen. Der Dow Jones verlor 0,7 Prozent auf 12.398 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 gab 0,6 Prozent auf 1.410 Zähler ab und der Nasdaq-Composite fiel 0,8 Prozent auf 2.434 Punkte.

Konjunktur

Die US-Arbeitsmarktdaten sind nach Einschätzung eines Marktteilnehmers zwar überraschend positiv ausgefallen, allerdings gelte dies auch für die Stundenlöhne, die fast doppelt so stark gestiegen sind als erwartet. Eine Zinssenkung durch die Fed, auf die Investoren bereits spekuliert hatten, sei damit wohl vorerst vom Tisch, kommentierte ein Händler.

Einzelwerte

Motorola standen nach der Umsatz- und Gewinnwarnung für das vierte Quartal unter Druck. Dies ist bereits das zweite Quartal in Folge, dass der Handyhersteller die Analysten enttäuscht hat. Konsequenz: Die Aktie brach 7,8 Prozent auf 18,94 Dollar ein.

Papiere von General Motors kletterten dagegen 2,0 Prozent auf 30,24 Dollar, nachdem die Absatzzahlen für das Ausland im Jahr 2006 wohl stark genug waren, um einen Verlust in den USA wettzumachen.

Intel verloren 0,3 Prozent auf 21,10 Dollar, nachdem Analysten der Credit Suisse den Wert auf "Underperform" von "Neutral" abgestuft hatten, weil ihrer Meinung nach die positive Gewinnentwicklung des Chipherstellers bereits eingepreist ist.

Auch Broadcom litten unter einer Abstufung auf "Underperform" von "Outperform seitens der Credit Suisse und verbilligten sich 3,2 Prozent auf 32,50 Dollar.

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| Markus Horntrich | 0 Kommentare

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