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- DER AKTIONÄR

Wall Street schließt leichter

Aufkeimende Inflationsangst hat am Dienstag zu Kursverlusten an den US-Börsen geführt. Technologieaktien gerieten kurz vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen von Yahoo und Intel unter Druck. Die Chicago Mercantile Exchange kündigte den Kauf des Konkurrenten Chicago Board of Trade an. Aktien von Johnson & Johnson gehörten zu den Gewinnern. Papiere von United Technologies hingegen verloren.

Aufkeimende Inflationsangst hat am Dienstag zu Kursverlusten an den US-Börsen geführt. Technologieaktien gerieten kurz vor der Veröffentlichung der Quartalszahlen von Yahoo und Intel unter Druck. Die Chicago Mercantile Exchange kündigte den Kauf des Konkurrenten Chicago Board of Trade an. Aktien von Johnson & Johnson gehörten zu den Gewinnern. Papiere von United Technologies hingegen verloren.

Marktdaten und Konjunktur

Der Dow Jones verlor zum Handelsschluss 0,3 Prozent auf 11.950 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 sank 0,4 Prozent auf 1.364 Zähler und der Nasdaq-Index fiel 0,8 Prozent auf 2.345 Punkte.

Die Kernrate der US- Erzeugerpreise war im September mit 0,6 Prozent deutlich stärker als erwartet gestiegen. Gleichzeitig sank die Industrieproduktion so stark wie seit einem Jahr nicht mehr. Nach einer Erhebung des Immobilienfachverbandes NAHB und Wells Fargo hat sich die Stimmung unter den Immobilienbauern stabilisiert. Der gemeinsam erstellte Index stieg im Oktober erstmals wieder an, nachdem er zuvor acht Monate lang ununterbrochen nachgegeben hatte.

Einzelwerte

Papiere von Johnson & Johnson gewannen 1,8 Prozent auf 66,08 Dollar. Analysten der Deutschen Bank hatte zuvor die Quartalszahlen des Unternehmens als überzeugend bewertet. Aktien von United Technologies verloren 2,3 Prozent auf 65,28 Dollar, obwohl der Mischkonzern mit seinen Quartalszahlen über den Erwartungen des Marktes gelegen hatte.

Unter Abgabedruck zeigte sich der Technologiebereich. Aktien Intel von verbilligten sich 3,3 Prozent auf 20,90 Dollar. Goldman-Sachs-Analyst James Covello hatte den Chipproduzenten nach vor Bekanntgabe der Quartalszahlen von "Kaufen" auf "Neutral" heruntergestuft. Der Analyst rechnet zwar mit steigenden Marktanteilen, doch das sei bereits im Kurs berücksichtigt, hieß es. Daneben hatte das Investmenthaus Cowen & Co den Titel von Yahoo zurückgestuft und der Aktie so zu einem Minus von 0,1 Prozent auf 24,15 Dollar verholfen.

Eli Lilly kauft die ICOS Corp. für rund 2,1 Milliarden Dollar. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich die Übernahme ab 2008 positiv auf den Gewinn auswirken wird. ICOS gewannen daraufhin 16,2 Prozent auf 31,50 Dollar, während Eli Lilly 0,2 Prozent auf 57,55 Dollar verloren.

Die Chicago Mercantile Exchange (CME) kündigte den Kauf des Rivalen Chicago Board of Trade (CBoT) für 8 Milliarden Dollar in bar und Aktien an. Das entspricht einem Aufschlag von mehr als 16 Prozent auf den letzten Schlusskurs. Das kombinierte Unternehmen habe einen Wert von 25 Milliarden Dollar, teilten die beiden Börsenbetreiber mit. Aktie von CME stiegen zum Schluss 2,6 Prozent auf 516,50 Dollar und Papiere der CBOT Holdings zogen 13 Prozent auf 151,99 Dollar an.

Nikkei gewinnt leicht

Gewinnmitnahmen und leicht negative Vorgaben der US-Börsen bestimmten am Mittwoch das Geschehen an der Börse in Tokio - dennoch gewann der Nikkei-225 zum Schluss der Sitzung 41 auf 16.653 Punkte. Im Bereich um 16.500 Punkte gebe es für den Nikkei-Index aus technischer Sicht eine Unterstützung, sagen Beobachter.

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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