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- DER AKTIONÄR

Wall Street schließt leichter

Die US-Aktienmärkte haben mit Verlusten geschlossen. Schlechten Nachrichten vom Immobilienmarkt haben neue Ängste vor einer Abkühlung der US-Konjunktur aufkeimen lassen. Im Juli wurden 4,1 Prozent weniger Häuser verkauft als im Vormonat. Die Aktien von Immobilienunternehmen gerieten daraufhin unter Druck. Auch der niedrige Ölpreis konnte den Markt nicht beflügeln. Papiere von Ford erholten sich von ihren Vortagesverlusten.

Die US-Aktienmärkte haben mit Verlusten geschlossen. Schlechten Nachrichten vom Immobilienmarkt haben neue Ängste vor einer Abkühlung der US-Konjunktur aufkeimen lassen. Im Juli wurden 4,1 Prozent weniger Häuser verkauft als im Vormonat. Die Aktien von Immobilienunternehmen gerieten daraufhin unter Druck. Auch der niedrige Ölpreis konnte den Markt nicht beflügeln. Papiere von Ford erholten sich von ihren Vortagesverlusten.

Marktdaten

Der Dow Jones ging mit einem Minus von 0,4 Prozent auf 11.298 Punkten aus dem Handel. Der breiter gefasste S&P-500 fiel um 0,5 Prozent auf 1.293 Zähler. Der Nasdaq-Index büßte 0,7 Prozent auf 2.135 Punkte ein.

Die wöchentlichen Daten zu den Rohölbeständen fielen mit einem Rückgang von nur 0,6 Millionen Barrel besser aus als erwartet. In Konsensschätzungen wurde im Vorfeld ein Minus von 1,09 Millionen Barrel prognostiziert. Der Ölpreis reagierte darauf mit sinkenden Notierungen.

Einzelwerte

Nach Angaben der nationalen Maklervereinigung ist die Zahl der verkauften Wohnhäuser im Juli in den USA um 4,1 Prozent gegenüber Juni gesunken. Analysten hatten einen Rückgang um 1,1 Prozent erwartet. Aktien von Immobilienfirmen reagierten mit Kursverlusten auf die Meldung. Centex verbilligten sich um 1,9 Prozent auf 48,95 Dollar und KB Home fielen um 6,2 Prozent auf 40,53 Dollar.

Merck gewannen 1,8 Prozent auf 40,46 Dollar. Nach Angaben des Pharmaunternehmens ist die Gefahr für das Herz bei der Einnahme des Arthrose-Mittels „Arcoxia“ nicht größer als bei anderen Medikamenten.

Papiere von Ford kletterten um 4,6 Prozent auf 7,76 Dollar und erholten sich damit von ihren Vortagesverlusten. Die Aktien profitierten von Berichten, das Unternehmen sei an einer Zusammenarbeit mit Renault und Nissan interessiert, sollten Gespräche zwischen Renault und GM scheitern.

Bewegung gab es in der Computerbranche: IBM übernimmt für 1,3 Milliarden Dollar den Softwarehersteller Internet Security Systems. IBM verloren nach anfänglichen Gewinnen 0,4 Prozent auf 78,67 Dollar und Internet Security Systems zogen um 6,2 Prozent auf 27,62 Dollar an.

Tokio schließt mit Verlusten - US-Vorgaben belasten

Schwach tendierten die Aktienkurse am Donnerstag im Tokioter Handel. Negative Vorgaben der US-Börsen belasteten den Markt ebenso wie Arbitrage-Verkäufe, berichteten Händler. Der Nikkei-225 verlor 202 auf 15,960 Punkte. Die am Vortag in den USA veröffentlichten Daten zum Immobilienmarkt hätten Bedenken mit Blick auf die US-Konjunktur aufkommen lassen, hieß es. Verluste verzeichneten vor allem Technologiewerte. Gewinne wurden auch in Banken-, Immobilien- und Metall-Titeln mitgenommen.

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